Für die verschiedensten Erkrankungen hat wohl so jeder seine Hausmittel: Angefangen von Wadenwickeln über inhalieren von dampfigem Kamillenextrakt bis hin zum Gurgeln mit Salbei wird den kleinen Leiden der Kampf angesagt. Hat sich ja über lange Zeit bewährt. Auch beim Griff zu Nasensprays und Lutschpastillen gegen den kratzigen Hals ist nichts einzuwenden.

Aber Corona lässt den einen oder anderen dann doch etwas über das Ziel hinausschießen. So hat eine Meldung neulich bei mir nicht nur für Kopfschütteln, sondern trotz des ernsten Hintergrunds für ein Schmunzeln gesorgt: Bei unseren Nachbarn in Österreich setzen viele zur Behandlung von Corona auf ein Entwurmungsmittel. In Oberösterreich ist die Nachfrage nach dem Präparat, das eigentlich im Kampf gegen Parasiten bei Pferden, Rindern, Schafen oder Schweinen eingesetzt wird, so groß, dass es zu Lieferengpässen kommt.

Aber nicht nur, dass die Leute das Mittel verwenden. Sie nehmen sogar sogar so hohen Dosen ein, dass die für Pferde ausreichen würden. Da brat mir doch einer einen Storch.

Aber die Österreicher sind halt immer für einen Lacher gut. Dazu fallen mir zwei Witze ein:

Was steht mit einem IQ von 10 an der bayerisch-österreichischen Grenze? Ein Österreicher mit 10 deutschen Schäferhunden.

Und: Was passiert, wenn eine deutsche Blondine nach Österreich auswandert? In beiden Ländern steigt der durchschnittliche IQ.

Na, da wundert es auch nicht, wenn Wurmmittel im Kampf gegen Corona genommen werden.