Inge Aures hat die Entscheidung von Bayern 1, die Volksmusik aus dem Radioprogramm zu verbannen, scharf kritisiert und eine Online-Petition gestartet.
"Gerade die echte Volksmusik repräsentiert die musikalische Vielfalt unserer Kultur in Bayern und Franken", ist sich die Kulmbacher Abgeordnete, die Vizepräsidentin des Bayerischen Landtags und Mitglied im Rundfunkrat ist, sicher. Bayern 1 hatte angekündigt, dass Volksmusik nur noch über den Digitalsender BR Heimat zu hören ist. "Gerade ältere Mitbürger, die über ihr einfaches Küchenradio Musik hören und bisher noch nicht über die neue Technik verfügen, haben hier das Nachsehen", ärgert sich Aures. "Die B1-Hörer sind doch die Stammhörer des Bayerischen Rundfunks. Die Volksmusikfreunde jetzt einfach in den Digitalfunk abzuschieben ist doch keine Lösung!" Volksmusik- und Blasmusikkapellen seien die Aushängeschilder der bayerischen Städte und Gemeinden, unterstreicht Aures: "Sie verkörpern unsere bayerische Lebensart und müssen daher für alle Hörerinnen und Hörer einen festen Sendeplatz in unserem bayerischen Radio haben. Ich werde für den Erhalt der Volksmusiksendung auf Bayern 1 kämpfen!"
Die Landtagsvizepräsidentin hat daher eine Petition mit dem Titel "Die Volksmusik auf Bayern 1 darf nicht sterben!" gestartet. Diese kann man unterschreiben unterwww.openpetition.de/petition/online/die-volksmusik-auf-bayern-1-darf-nicht-sterben
Funk-Analphabet? Wenn das Netz keinen Empfang hat ist es genauso aus mit dem Radioempfang wie beim Handy oder Smartphone. Lebensbedrohlich z.B. bei Katastrophen, bei denen oft die digitalen Netze mit ausfallen. Beispiele waren zuletzt Fukushima oder die kürzlichen Erdbeben in Asien/Fernost. Was passiert mit den wichtigen Warnhinweisen an die Bevölkerung von Polizei oder Verkehrsfunk bei den vielen Netzausfällen? Alle haben analoge Empfänger in ihren Haushalten und Autos. Der Analogfunk mit Langwelle (auch vom Ausland aus), Mittelwelle und UKW funktioniert immer und zuverlässig unabhängig von digitalen Netzen. Ein riesiger Sicherheits-Pluspunkt für die Bevölkerung. Die mittelfristig drohende Vernichtung von hunderten von Millionen analogen Rundfunkgeräten ist nicht nur ein hohes Sicherheitsrisiko, sondern auch eine dreiste Vernichtung von Volksvermögen.
.....kann Bayern 1 zusperren !
Analog und Digital !
Nur zum Verständnis: Wo ist jetzt eigentlich das Problem?
Aus 60 min. Volksmusik, werden zukünftig 24 Stunden Volksmusik nonstop rund um die Uhr. Und das in glasklarer Digital Qualität ohne Rauschen. Nur auf einem anderen BR Sender.
Ein einfaches Digital Radio gibts inzwischen auch bei ALDI & Co. für 30 Euro.
Was für eine alberne Diskussion.
Sicher Hammerhead, gibt es Digitalradios für wenig Geld mit denen man alle möglichen Sender hören kann, sofern man Empfang hat.
Aber leider oder gottseidank leben wir in einer bergigen Region in der noch große Teile nicht mal einen vernünftigen Handyempfang haben geschweige eine guten Digi-radio Empfang.
Es geht auch nicht unbedingt um die 1-2 Stunden Volks- und Blechmusik, sondern darum dass die Macher des BR nicht machen können was sie wollen.
Sie leben ja schließlich vom Geld der Gebührenzahler und das nicht schlecht.
Ich frage mich wer in den Verwaltungsgremien bzw.Rundfunkrat sitzt.
Hat denn der Rundfunkrat kein Mitspracherecht, oder sind die Mitglieder desselben nur zum Abnicken der Entscheidungen der Intendanten und weiteren " Würdenträger " gewählt?
Wenn das der Fall ist, dann sind diese Mandatsträger überflüssig und gehören freigestellt, damit der Steuer- bzw. Gebührenzahler entlastet wird!
Es ist sowieso eine Frechheit, was von den Rundfunk und Fernsehanstalten für Programme angeboten werden.
Wiederholungen, Doku-soaps, Krimis jedes Blödsinns, Talkrunden usw. Michl Müller würde dazu bäääääh rufen.