Laden...
Wüstenbuchau
Weißer Fleck

Verschwindet bald das Mobilfunk-Loch bei Wüstenbuchau?

Der Gemeinderat hat die Möglichkeit, den weißen Mobilfunkflecken bei Wüstenbuchau zu schließen.
Artikel drucken Artikel einbetten
Symbolbild: Jens Büttner/zb/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Symbolbild: Jens Büttner/zb/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der Markt Mainleus hat die Möglichkeit, mit einem Förderprogramm das Mobilfunkloch bei Wüstenbuchau zu schließen. Doch wollen das auch die Bürger? Und wie will man die Stimmungslage ermitteln? Darüber diskutierte der Gemeinderat am Montagabend.

Bürgermeister Robert Bosch (CSU) stellte zunächst klar, dass man mit dem Projekt jetzt an

die Öffentlichkeit gehe. "Und natürlich wollen wir die Bürger beteiligen", sagte er auf den Hinweis von Erich Schiffelholz (ABL), vor einer Entscheidung die Bürger zu befragen.

Aber wie will man das machen? Eine vor kurzem durchgeführte Umfrage zu Wlan-Hotspots war wenig aussagekräftig, das wusste auch Schiffelholz. "Wir brauchen aber eine größtmögliche Bürgerbeteiligung", sagte er.

Dem schloss sich Michael Marx (SPD) an. "Wir müssen die Leute mitnehmen."

Brigitte Lauterbach (ABL) forderte ein Gutachten für den bestmöglichen Standort. "Dann kann man diskutieren. Wir brauchen erstmal eine Grundlage", sagte sie.

Aber wen will man anhören? "Nur die Leute, die dort wohnen - oder den ganzen Marktbereich?", fragte Jürgen Karg (SPD). Für Bürgermeister Bosch ist das demokratischste Verfahren ein Rats- beziehungsweise ein Bürgerbegehren. Das sei die beste Möglichkeit, ein repräsentatives Ergebnis zu bekommen.

Letztlich stellte der Gemeinderat zunächst unverbindlich den Förderantrag.

Gegen die Stimmen der ABL und von Michael Marx (SPD) genehmigte der Rat die Wlan-Zugangspunkte in Buchau (Feuerwehrhaus), in Mainleus (Spinnstube, Alte Turnhalle, Sommerhalle, Schwarzer Adler, Spinnereigelände - am Verwaltungsgebäude), in Motschenbach (Feuerwehrhaus), in Willmersreuth (Feuerwehrhaus und altes Feuerwehrhaus) und Wüstenbuchau (Feuerwehrhaus).