Am Mittwochnachmittag (2. November 2022) ist die Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth über einen schweren Verkehrsunfall auf der A70 informiert worden, bei dem laut Kreisbrandinspektor Yves Wächter ein Auto in Brand geriet. Die 30-jährige Fahrerin verunglückte zwischen dem Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach und der Anschlussstelle Neudrossenfeld in Fahrtrichtung Schweinfurt schwer.

Die Frau aus dem Landkreis Tirschenreuth war mit ihrem Wagen nach dem Überholvorgang zu früh nach rechts wieder eingeschert und mit der Front eines anderen Autos kollidiert. Durch den Zusammenstoß kam das Fahrzeug der Frau ins Schleudern und krachte gegen die rechte Leitplanke.

Unfall: Auto landet auf Dach und gerät in Brand - A70 stundenlang gesperrt

Aufgrund des intensiven Aufpralls wurde das Auto wieder zurückgeschleudert und überschlug sich daraufhin mehrfach, bis es schließlich auf dem Dach zum Liegen kam. Durch Ersthelfer wurde die schwer verletzte Fahrerin aus dem Fahrzeug befreit und auf dem Standstreifen bis zum Eintreffen der Polizei und des Rettungsdienstes betreut. Sie wurde mit dem Rettungsdienst ins Klinikum Bayreuth gebracht.

Wie Wächter gegenüber inFranken.de erklärt, sei die Feuerwehr mit dem Alarm auch über den Brand des Autos informiert worden. Die umliegenden Feuerwehren aus Himmelkron, Lanzendorf, Altdrossenfeld, Neudrossenfeld und Bindlach wurden daher hinzugezogen, wie es in einem Bericht der Feuerwehr Himmelkron heißt. Ersthelfer konnten den Entstehungsbrand bei Eintreffen der Feuerwehr glücklicherweise löschen.

Auch sei die Rettungsgasse "vorbildlich" gewesen, lobt die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte kümmerten sich zudem um verkehrslenkende Maßnahmen, stellten den Brandschutz sicher und nahmen auslaufende Betriebsmittel auf. Der Fahrzeugführer des anderen Autos wurde durch den Unfall leicht verletzt, erklärt die Polizei.

Aufgrund des Einsatzes eines Rettungshubschraubers sowie Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die Autobahn anfangs komplett gesperrt. Der Verkehr konnte nach einiger Zeit über den Standstreifen abfließen. Nach knapp drei Stunden konnten alle Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Es entstand ein Gesamtschaden von circa 60.000 Euro.

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