Zum ersten Mal starteten auch Menschen mit Behinderung. Die Gesamtsieger kamen beide aus Kulmbach: Carsten Friedmann und Nicole Allstadt vom Gastgeber ASV.

Das Projekt "Jeder kann Triathlon" war mit 26 Teilnehmern am Start. Einen internationalen Anstrich erhielt die Veranstaltung durch den Start von Pawel Grezelewski aus der Tschechischen Republik.

Im Freibad Kulmbach musste der Volkstriathlon wegen der großen Anzahl von Meldungen in zwei Blöcken gestartet werden. Die Athleten hatten 500 Meter im Becken zu absolvieren. Dabei "kochte" das Wasser bei bis zu acht Schwimmern auf einer Bahn. Überwiegend wurde Brust und Kraul geschwommen. Der älteste Teilnehmer, Michael Reich (ASV), bevorzugte die Rückenlage.

Danach ging es erstmals über die Brücke zur Liegewiese über den Weißen Main zur Wechselzone außerhalb des Schwimmbades, wo auf die Radstrecke in Richtung Untersteinach gewechselt wurde.
Der Berg nach See ist dabei für Untrainierte kein Zuckerschlecken. Danach konnte man sich aber über eine stets leicht abfallende Strecke auf dem Rückweg freuen. Die 17 Kilometer lange Radstrecke endete wieder im Wechselbereich, wo die Sportler die Laufschuhe anzogen und fünf Kilometer durch die Untere Buchgasse absolvieren mussten. Die schattige Strecke kam bei den schwülen Temperaturen allen Startern zugute.

Bei den Herren siegte Carsten Friedmann (ASV Kulmbach) in 56:53 Minuten vor Michael Wenzel von "Triahtlonpeople" Berlin (58:20) und Martin Petzendorfer vom Bayreuther Team Icehouse (1:00:40). Einen starken 4. Platz erreichte der B-Jugendliche Jean-Felix Günther vom ATS Kulmbach in 1:01:20 Stunden. Insgesamt waren 61 Herren am Start. Schnellster aus dem Projekt "Jeder kann Triathlon" wurde Thomas Limmer in 1:17:17 Stunden.
Unter den 31 Damen setzte sich die Amtsrichterin Nicole Allstadt vom ASV Kulmbach in 1:07:58 Stunden vor Jennifer Thiem (Tri Team Chieming/1:10:08) und Carmen Amon (Ifa Nonstop Bamberg/1:10:40) durch. Schnellste des Trainingsprojekts war Yvonne Witzgall in 1:19:13 Stunden.
Zudem hatten 16 Staffeln gemeldet und erreichten alle das Ziel.


Erstmals Inklusionstriathlon

Beim erstmals angebotenen Inklusionstriathlon hatten die 13 Teilnehmer eine achtwöchige Vorbereitungszeit unter Leitung von Alexander Meile hinter sich. Bei den Männern siegte Manuel Jott, bei den Damen Joy-Fabienne Papaja.


Projekt ist ein voller Erfolg

Bemerkenswert ist nicht nur die steigende Zahl der Teilnehmer, sondern auch die gute Zusammenarbeit der beiden Kulmbacher Triathlon-Vereine ATS und ASV. Das Projekt "Jeder kann Triathon", bei dem der ASV federführend ist, trägt zu diesem Erfolg maßgeblich bei. Das Schwimmtraining wird vom ATS durchgeführt, das Krafttraining im Fitnessstudio "fitn'fun". Davon profitieren alle Triathloninteressierten in und um Kulmbach. Das Projekt wurde 2015 auf bayerischer Ebene ausgezeichnet. Bernd Roßberg und sein Organisationsteam bekamen bei der Siegerehrung großen Beifall für ihr Engagement.

Alle Ergebnisse im Internet unterwww.ausdauersport-kulmbach.de#


Ergebnisse der Jugend

A-Jugend weiblich: 1. Leonie Prell (Jeder kann Triathlon). - B-Jugend männlich: 1. Markus Deichsel, 2. Caspar Schweens (beide ATS). - B-Jugend weiblich: 1. Ines Ackermann (ATS) und Luise Krist (Coburg). - Schüler A: 1. Miklos Kalocsai (Coburg), 2. Willi Dippold (ATS). - Schülerinnen A: 1. Lena Gömmel (Zirndorf), 2. Ida Stübinger (ATS). - Schüler B: 1. Jakob Degel (Hof), 2. Sebastian Murrmann (Altenkunstadt), 3. Daniel Eichner (Neudrossenfeld). - Schülerinnen B: 1. Jana Gömmel, 2. Nadja Schörner, 3. Lena Schörner (alle Hof). - Schüler C: 1. Elias Hückmann (Team Icehouse), 2. Isaac Roman, 3. Finn Kleinheiz (alle ATS Kulmbach). - Schülerinnen C: 1. Anna Brugger (ATS), 2. Emily Hof.