Die Partei Die Linke hat ihren Landratskandidaten und ihre Kreistagskandidaten vorgestellt.
Die Linken treten mit Oswald Greim aus Marktleugast als Landratskandidat zur Kommunalwahl am 15. März an. Greim steht außerdem auf Platz 1 der Kreistagsliste, auf Platz 2 ist Marko Müller aus Himmelkron gelistet.
Nach den letzten Wahlergebnissen rechnet Die Linke mit guten Chancen, zwei oder sogar mehr Kreistagsmandate zu erringen. Auch bei der Wahl des Landrats zeigt die im Bundestag vertretene Partei mit einem eigenen Kandidaten Selbstbewusstsein.
Bei der Aufstellungsversammlung in Marktschorgast haben sich bereits eine größere Anzahl von Frauen und Männer, sowohl Parteimitglieder als auch Parteilose, bereit erklärt sich als Kandidaten für die Linken zu engagieren. Bei einer weiteren Aufstellungsversammlung können Nachnominierungen erfolgen.
Die Wahlkampfschwerpunkte werden auf der sozialen Flankierung der Energiewende liegen. "Nicht die Einkommensschwachen sollen die Rechnung der Umweltschäden bezahlen müssen, sondern die Verursacher mit großen klimaschädlichen Fußabdrücken, die in der Regel Einkommensstark sind", so Greim. Dazu gehöre, endlich einen öffentlichen Nahverkehr im Landkreis zu organisieren, der eine preisgünstige Alternative und langfrist kostenlos sein müsse.
Ebenso stehe eine regionale Energieversorgung statt Monstertrassen auf der Agenda, "denn die Monstertrassen bringen den Investoren hohe Renditen - die der kleine Stromverbraucher zahlen muss".
Darüber hinaus solle bei der öffentlichen Auftragsvergabe verstärkt auf Tariftreue geachtet werden.
Stammtisch am Dienstag
Mit all diesen Themen wird sich auch der nächste Stammtisch der Linken in Kulmbach beschäftigen. Er findet am Dienstag um 19 Uhr im "Patchwork", Grabenstraße 9, statt. Gäste, auch an Kandidaturen Interessierte, sind herzlich willkommen.
Eieiei...noch eine Partei ( neben Grüne ), die für den Landkreis absolut schädlich ist.