Mit 2 Promille über Straße geschleudert: Fahrerin im Kreis Kulmbach eingeklemmt und schwer verletzt

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Auf der Bundesstraße 303 bei Stadtsteinach hat sich ein Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten ereignet. Die Unfallverursacherin war betrunken.
Auf der Bundesstraße 303 bei Stadtsteinach hat sich ein Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten ereignet. Die Unfallverursacherin war betrunken.
Christopher Schulz (Symbolfoto)

Eine 38-Jährige ist im Landkreis Kulmbach unter Alkoholeinfluss von der Fahrbahn abgekommen. Daraufhin stieß sie mit mehreren Fahrzeugen zusammen und zog sich schwere Verletzungen zu.

Eine stark betrunkene Autofahrerin hat am Dienstag (11. Januar 2022) einen schweren Verkehrsunfall im Landkreis Kulmbach verursacht, als sie auf die Gegenfahrbahn geriet.

Die 38-Jährige war morgens auf der Bundesstraße 303 bei Oberzaubach, einem Ortsteil von Stadtsteinach, in Richtung Kronach unterwegs. In einer leichten Rechtskurve kam sie plötzlich auf die Gegenfahrbahn. Ein 56-jähriger Fahrer aus dem Landkreis Kulmbach konnte ihr nicht mehr rechtzeitig ausweichen.

Autos stoßen auf B303 zusammen: Fahrerin war betrunken

Durch den Zusammenstoß wurde das Fahrzeug der Frau um 180 Grad über die Straße geschleudert und landete in der Hofeinfahrt einer 43-jährigen Anwohnerin. Dort prallte es gegen einen abgestellten Wagen und kam schließlich an einer Hauswand zu stehen. Die Unfallverursacherin konnte erst mithilfe der alarmierten Feuerwehr Stadtsteinach ihr Auto verlassen, weil die Fahrertür unmittelbar an der Hauswand stand.

Die Beamten der Polizei Stadtsteinach bemerkten deutlichen Alkoholgeruch bei der 38-Jährigen. Sie wirkte zudem orientierungslos, wie die Polizeiinspektion Stadtsteinach mitteilt. Ein Alkotest ergab einen Wert von 2,14 Promille. Die Frau, die sich beim Zusammenstoß schwere Verletzungen zuzog, musste sich einer Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen und ihren Führerschein abgeben. Der 56-Jährige erlitt leichte Blessuren und begab sich selbst in ärztliche Behandlung. 

Der Sachschaden an den drei demolierten Autos beträgt nach Schätzungen der Polizei insgesamt rund 20.000 Euro. Durch die Unterstützung der Feuerwehren und des Rettungsdienstes konnte die Unfallstelle schnell geräumt werden, so die Polizei.