Lions-Club spendet für das SOS-Kinderdorf in Immenreuth

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Familienleben: Bei der Kinderdorfmutter fühlen sich die Buben und Mädchen geborgen.Foto: SOS/Maximilian Geuter
Familienleben: Bei der Kinderdorfmutter fühlen sich die Buben und Mädchen geborgen.Foto: SOS/Maximilian Geuter
Foto: SOS/Maximilian Geuter
Foto: SOS/Maximilian Geuter
 
Foto: SOS/Maximilian Geuter
Foto: SOS/Maximilian Geuter
 
Harumqui con reprem ipsunt, il est, si dolupiendant exerspi ducitatatiur minci
Harumqui con reprem ipsunt, il est, si dolupiendant exerspi ducitatatiur minci
 
Dieser Neubau wurde mit Mitteln des Lions-Clubs erstellt.Foto: SOS/Maximilian Geuter
Dieser Neubau wurde mit Mitteln des Lions-Clubs erstellt.Foto: SOS/Maximilian Geuter
 

Wenn Kinder nicht bei den eigenen Eltern aufwachsen können, kann ein Kinderdorf eine Alternative sein. Die Einrichtungen sind auf Spenden angewiesen.

Das war schon außergewöhnlich und sicher einmalig: Dass ein Verein eine Spende in Höhe von 120 000 Euro bekommt. So geschehen im Ellrodt-Saal des Schlosses Neudrossenfeld, wo der Lions-Club  Bayreuth-Kulmbach einen Scheck in dieser Höhe dem SOS-Kinderdorf Oberpfalz in Immenreuth überreichte. Das Geld stammt aus einer Erbschaft, die die Deutsche Lions-Stiftung erhielt, den Rest von 3000 Euro stockte das Hilfswerk des genannten Lions-Clubs auf.  Dessen Präsident, Michael Hohl, Bayreuther Alt-Oberbürgermeister , lobte die Arbeit dieser Kinderdörfer: "Sie arbeiten unermüdlich für ein besseres Leben von benachteiligten Kindern, das Geld ist dort gut angelegt". Und Karl-Heinz Greim, Vorsitzender des Lions-Hilfswerks Bayreuth-Kulmbach, meinte: "Seit fünf Jahrzehnten unterstützen wir das Kinderdorf Immenreuth. Als einziger Servive-Club haben wir das durchgehalten". Während Jörg Naumann, Vorsitzender der Deutschen Lions-Stiftung, die Summe als Ansporn sah, weiter engagiert für eine gute Sache zu arbeiten.
Über die großzügige Spende freuten sich besonders Bettina Schneider aus München von der Verwaltung der SOS-Kinderdörfer Deutschland und Volker Hassel, Leiter des Kinderdorfes in Immenreuth, sowie  Christian Iwanowski, Kinderdorf-Beauftragter des Lions-Clubs,und Gerhard Endsberger, vorheriger langjähriger Beauftragter.

Im Kinderdorf "Oberpfalz" in Immenreuth wird wird nach den Prinzipien Hermann Gmeiners, des Gründers der Kinderdorfbewegung, gearbeitet. Gmeiner, selbst ohne Mutter aufgewachsen, ging stets davon aus, dass Kinder eine Mutter brauchen, dazu Geschwister, mit denen sie in einem Haus Leben - und eine Dorfgemeinschaft. Im SOS-Kinderdorf "Oberpfalz" leben derzeit acht Familien, eine neunte soll demnächst dazu kommen. Außerdem gibt es auf dem weitläufigen Gelände einige Wohngruppen für Kinder und Jugendliche und Wohnraum für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge.
Jede Kinderdorf-Mutter lebt mit fünf bis sechs Kindern in einem eigenen Haus und gestaltet das Familienleben weitgehend eigenständig. Unterstützung erhalten die Mütter, die eine mehrjährige pädagogische Ausbildung absolviert haben, von Erzieherinnen, Haushaltshilfen und pädagogischen Fachkräften innerhalb des Kinderdorf-Teams.
Eines der ersten Häuser im Immenreuther Kinderdorf war vom Lions-Club Bayreuth-Kulmbach finanziert worden. Mit Mitteln des Vereins konnte nun ein weiteres, großzügiges Gebäude nach modernen Standards errichtet werden.

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