Heuer wird es zur Kirchweih wohl keinen Tanz auf der Limmersdorfer Linde geben. Denn der Gemeinderat lehnte es am Montagabend nach längerer Diskussion in seiner Sitzung ab, den Auftrag für die statische Berechnung des Lindenbauwerks zu vergeben.

Erst den Haushalt abwarten

Dieses 2800 Euro teuere Gutachten ist aber nötig, um die Sanierung der Linde durchführen zu können, erklärte Verwaltungsleiter Hans-Peter Ströbel. Begründet wurde die Ablehnung, die mit 8:4 Stimmen erfolgte, mit dem Hinweis auf den Haushalt, der erst abgewartet werden sollte.

Die Befürworter hatten darauf verwiesen, dass sich die Sanierung um eine Pflichtaufgabe handele und sie ohnehin in Angriff genommen werden muss.

Insgesamt ist die Sanierung mit rund 70.000 Euro veranschlagt.
Verwaltungsleiter Ströbel geht jedoch davon aus, das Projekt deutlich günstiger verwirklichen zu können. In letzter Konsequenz bedeute die Entscheidung, dass der Zeitplan für die Sanierung nun nicht mehr einzuhalten ist und die Linde zum Kerwatanz nicht freigegeben wird.

Der Haushalt werde voraussichtlich erst Ende Juni/Anfang Juli beraten.