Flächendeckende Ladestationen sind die Voraussetzung für die Akzeptanz der umweltfreundlichen Autos beim Bürger, meint Klimaschutzmanagerin Ingrid Flieger vom Landratsamt, die im Umweltausschuss den aktuellen Stand darstellte.

Einer der Partner des Landkreises für den Aufbau der E-Lade-Insfrastruktur ist das kommunale Unternehmen N-Ergie. Dieses wird auf dem Besucherparkplatz des Landratsamts heuer eine AC-Ladesäule installieren und zunächst auch die Stromkosten übernehmen.

Darüberhinaus bietet N-Ergie acht Pilot-Ladesäulen für die Gemeinden des Landkreises an, die das Unternehmen zu seinen Lasten aufstellt und betreibt.

Für die Kommunen ist das Angebot attraktiv: Sie bekommen die Ladestation für einen finanziellen Pauschalbeitrag von nur 1200 Euro und tragen außerdem die Kosten für Fundament und Anschluss ans Versorgungsnetz.
Erfolgreich beworben haben sich um diese Stationen die Gemeinden Marktleugast, Himmelkron, Neuenmarkt, Kasendorf, Marktschorgast, Stadtsteinach, Thurnau und Wirsberg.

Die Stadt Kulmbach hat sich als weitere Pilotkommune für zwei Ladesäulen beworben, die 2017 auf dem Zentralparkplatz installiert werden sollen.