Der Kulmbacher Simon Moritz (36) soll im Bundeswahlkreis 240, der die Landkreise Kulmbach und Lichtenfels sowie Teile des Landkreises Bamberg umfasst, für die SPD ins Rennen gehen. Darauf haben sich der Bundeswahlkreisvorstand und die angeschlossenen Kreisverbände geeinigt.

Jung, aber sehr erfahren

Die offizielle Nominierung durch die Delegierten der Ortsvereine soll im Rahmen einer Online-Konferenz am 20. Februar erfolgen. Mit Simon Moritz habe man einen Kandidaten gefunden, der trotz seines vergleichsweise jungen Alters schon über beträchtliche politische Erfahrung verfügt, heißt es in einer Pressemitteilung.

Bereits 2008 wurde Moritz in den Kulmbacher Stadtrat gewählt und führt seit 2014 auch die Kreistagsfraktion seiner Partei. Der 36-Jährige ist verheiratet und arbeitet als Selbstständiger in der Erwachsenenbildung und in der Digitalisierungsberatung für Unternehmen.

Arbeitsplätze im Blick

Darüber hinaus ist er in verschiedenen Funktionen ehrenamtlich engagiert. Seine politischen Schwerpunkte sieht Simon Moritz unter anderem in der Schaffung und dem Erhalt qualifizierter Arbeitsplätze in der Region, gerade auch im Kontext neuer Technologien. Mittelpunkt aller Anstrengungen im ländlichen Raum müssten deshalb Investitionen in die digitale und die Verkehrsinfrastruktur sein, sagt er.

Auch der Kulmbacher Oberbürgermeister Ingo Lehmann begrüßt den Personalvorschlag der SPD-Gremien: "Simon Moritz hat sich in der Kommunalpolitik mit viel Engagement und Sachverstand eine hohe Akzeptanz erarbeitet, auch über Parteigrenzen hinweg. Ich freue mich sehr über seine Kandidatur und bin überzeugt, dass er die Interessen der Kulmbacher Bürgerinnen und Bürger sehr gut im Bundestag vertreten würde."