Kulmbacher Kieswäsch: Nach plötzlichem Fischsterben - so ist die aktuelle Lage
Autor: Manuel Dietz
Kulmbach, Donnerstag, 27. August 2026
Nach dem Fischsterben in der Kieswäsch gibt die Stadt Kulmbach eine erste Entwarnung: Die Sauerstoffwerte des Gewässers steigen langsam wieder, das Badeverbot bleibt aber vorerst bestehen.
Nach einem plötzlichen Fischsterben im Naherholungsgebiet an der Kieswäsch haben die Stadt Kulmbach und die zuständigen Behörden vor einigen Tagen Maßnahmen zum Schutz des Gewässers eingeleitet. In diesem Zuge wurde auch ein Badeverbot an dem beliebten Gewässer verhängt und der Uferbereich abgesperrt.
Grund für das Fischsterben war nach Angaben der Stadt eine zu niedrige Sauerstoffsättigung des Gewässers. Deshalb wird seit Sonntag zusätzlicher Sauerstoff durch die Umwälzung des Wassers über leistungsstarke Pumpen des Technischen Hilfswerks (THW) eingebracht. Wie die Stadt Kulmbach am Mittwoch (26. August 2026) mitteilt, zeigen die Maßnahmen erste Wirkung. Aktuelle Messungen zeigen demnach eine positive Entwicklung der Sauerstoffsättigung des Gewässers.
Messungen an Kulmbacher Kieswäsch zeigen positive Entwicklung - "sehr gute Nachricht"
"Die positive Entwicklung der Sauerstoffwerte zeigt, dass die eingeleiteten Maßnahmen greifen", erklärt Kulmbachs Oberbürgermeister Ralf Hartnack (WGK). "Das ist zunächst eine sehr gute Nachricht", freut er sich. Sein besonderer Dank gelte vor allem den zuständigen Behörden, Fachleuten und Einsatzkräften, die die Maßnahmen demnach von Beginn an engmaschig begleitet haben. "Von Beginn an hat hier ein Rädchen in das andere gegriffen - dieses gemeinsame und abgestimmte Vorgehen ist ein wichtiger Grund dafür, dass sich die Situation an unserer Kieswäsch so positiv entwickelt", so Hartnack. Noch vor wenigen Tagen hatte er sich im Hinblick auf die Situation an der Kieswäsch durchaus besorgt gezeigt.
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Bei einer Vor-Ort-Besprechung am Mittwoch (26. August 2026) sei nun vereinbart worden, die Pumpmaßnahmen an der Kieswäsch zunächst bis Freitag in unveränderter Stärke fortzuführen. Am Freitag soll die Situation dann gemeinsam neu bewertet werden, um dann auf Grundlage der vorliegenden Messwerte und der fachlichen Einschätzung zu entscheiden, ob die Pumpmaßnahmen beendet oder in gleicher beziehungsweise angepasster Form fortgesetzt werden.
Das Badeverbot an der Kulmbacher Kieswäsch bleibt bis auf Weiteres bestehen. Die Stadt Kulmbach bittet die Bevölkerung, dies zu beachten, und dankt für das Verständnis für diese vorsorgliche und notwendige Maßnahme. Weitere Nachrichten aus Kulmbach findet ihr in unserem Lokalressort.