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Kulmbacher Kieswäsch: Badeverbot erlassen - Stadt erklärt Entscheidung


Autor: Redaktion

Kulmbach, Donnerstag, 16. Juli 2026

In Kulmbach gilt ein Badeverbot wegen Blaualgen. Die Wasserqualität wird täglich überprüft, Schilder informieren vor Ort.
Badeverbot in Kulmbach: Cyanobakterien gefährden die Wasserqualität im Naherholungsgebiet Mainaue. (Symbolbild)


Die Stadt Kulmbach veranlasst auf dringende Empfehlung des Gesundheitsamtes mit sofortiger Wirkung ein Badevebot in der Kieswäsch. Grund hierfür ist ein vermehrtes Auftreten von Cyanobakterien, besser bekannt als Blaualgen. Blaualgen können gesundheitsschädliche Giftstoffe bilden, die beim Menschen, insbesondere beim Verschlucken oder bei Hautkontakt, womöglich zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Haut- und Schleimhautreizungen sowie Magen-Darm-Beschwerden führen.

Darüber hinaus besteht aufgrund der verminderten Sichttiefe – bedingt durch den Algenteppich – eine erhöhte Unfallgefahr. Im Laufe dieses Tages werden rund um das Naherholungsgebiet Mainaue Schilder mit einem Hinweis auf das Verbot aufgestellt.

Hohe Temperaturen

Generell begünstigen erhöhte Temperaturen und die dadurch steigende Wassertemperatur eine Vermehrung der Cyanobakterien. In geringen Mengen sind diese für Menschen nicht schädlich, erst in erhöhter Konzentration werden sie gefährlich.  

Das Wasser wird täglich beprobt. Die kritischen Werte sind nach aktuellem Stand überschritten worden. Sobald sich die Wasserqualität wieder bessert, wird das Badeverbot aufgehoben. Die mobile Filteranlage der Stadt Kulmbach ist am Badesee weiterhin in Betrieb. Sie bindet das Phosphor im Wasser und setzt den Kampf gegen die Blaualgen fort, indem ihnen der Nährstoff entzogen wird.

Bei diesem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung.