Neben neun weiteren Teilnehmern aus Oberfranken dürfen die beiden Gymnasiasten damit Ende März auf Landesebene ihre Arbeit nochmals präsentieren.

Die beiden Schüler belegten das W-Seminar "Naturwissenschaften in der Feuerwehr" bei ihrem Chemielehrer Matthias Kohles. Von ihm kam auch die Anregung für Tobias' W-Seminararbeit, den Einsatz von Wärmebildkameras bei der Feuerwehr effektiver zu gestalten.

Mit seinem Mitschüler Josias startete er das Projekt "Easy Vision" und konzipierte Kupferschilder, die sich durch ein verbautes Heizgerät bei Raucherkennung um fünf bis zehn Grad über die Umgebungstemperatur erwärmen.

Die Hauptarbeiten teilten sich die beiden Schüler dabei auf - Tobias, der ein Faible für Informatik hat, programmierte und erledigte die Grundlagenforschung, und Josias, der sich künftig in einem Studium der Elektrotechnik sieht, war für die Platine und Elektronik verantwortlich.

Lackieren ist wichtig

Intensiv haben sie mit ihrer Arbeit kurz vor den Sommerferien begonnen und nun die Jury des erstmals digital durchgeführten Wettbewerbs überzeugt. Der Landeswettbewerb wird - ebenfalls nur im Netz - am 24. und 25. März stattfinden. Am 26. März ist dann für 14 Uhr die Siegerehrung vorgesehen.

Ihr Mitschüler, der 17-jährige Kilian Wagner, hatte sich mit der Frage befasst, ob es gefährlich sei, mit einem CO2-Feuerlöscher zu löschen. Mit Hilfe von Schweinehaut, deren Anatomie in den oberen Schichten der menschlichen Haut relativ ähnlich ist, versuchte er, die Auswirkungen des Löschmittels nachzuvollziehen. Dabei wollte er herausfinden, wie gefährlich der Einsatz des Löschmittels für Menschen werden könnte.

Er sicherte sich im Bereich Biologie einen dritten Platz in dem "Jugend forscht"-Wettbewerb.

Den Sonderpreis "Besonders erfolgreiche Schule" sicherte sich das Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium. Er ist mit 250 Euro dotiert und wurde von der Heide-Ibach-Stiftung gespendet.