"Vor dem Hintergrund einer aktuell nicht abzuschätzenden Entwicklung des Pandemiegeschehens und der daraus resultierenden Planungsunsicherheit haben wir gemeinsam mit der Stadt Kulmbach entschieden, dass die Bierwoche auch in diesem Jahr leider nicht durchgeführt werden kann", begründet Vorstandssprecher Markus Stodden die Entscheidung, die die Kulmbacher Brauerei AG am Montagnachmittag (1. März 2021) bekanntgab.

"Wir bedauern die Absage sehr, halten sie aber für unvermeidlich. Denn die Gesundheit und das Wohl der Allgemeinheit stehen für uns an erster Stelle", so Stodden weiter. Die Vorbereitungen zur Bierwoche erforderten einen erheblichen zeitlichen Vorlauf. "Die kaum absehbare Entwicklung macht jedoch eine verlässliche Planung sowohl für uns aber auch für viele unserer Partner nicht möglich."

Einzig richtiger Schritt

Oberbürgermeister Ingo Lehmann steht ganz hinter der Entscheidung: "Leider war es absehbar, dass die Kulmbacher Bierwoche auch in diesem Jahr aufgrund des weiterhin andauernden Infektionsgeschehens nicht stattfinden kann." Die Entscheidung der Kulmbacher Brauerei ist nachvollziehbar und zum jetzigen Zeitpunkt der einzig richtige Schritt.

Natürlich hätte er sich sehr gefreut, im dann bereits zweiten Jahr seiner Amtszeit das erste Mal das Bierfest eröffnen zu dürfen, so Lehmann. Nun müsse die Sicherheit und die Eindämmung der Pandemie im Fokus stehen. "Freuen wir uns also alle gemeinsam auf eine fröhliche und gesellige Bierwoche im kommenden Jahr, wenn der Bierstadel im Herzen unserer Stadt nach zwei Jahren Pause hoffentlich wieder mit Leben gefüllt wird."

Ein kleiner Trost bleibt, denn das traditionelle Kulmbacher Festbier wird auch in diesem Jahr eingebraut und sowohl als Flaschen- als auch Fassware abgefüllt. "So werden sich im Sommer hoffentlich viele das ein oder andere Glas im Biergarten der heimischen Gastronomie oder im eigenen Garten schmecken lassen können", sagt Markus Stodden. "Wir blicken mit Zuversicht auf das nächste Jahr und wünschen uns sehr, dann im Kulmbacher Bierstadl wieder unbeschwert mit unseren Gästen aus nah und fern feiern zu können."