Von Beruf ist Hans Döring eigentlich Holzbildhauermeister. Er hat jahrzehntelang in der Möbelfertigung gearbeitet. 2002 hat sich der Marktleugaster dann als Mesner in der Kulmbacher St. Hedwigsgemeinde beworben. "Ich war mir anfangs auch nicht sicher, ob das das Richtige ist für mich. Aber es war das Richtige", weiß Hans Döring inzwischen. "Die Arbeit in der Kirche hat mir geistiges und seelisches Glück beschert. Mit hat mein Dienst als Mesner viel gebracht", zieht Döring jetzt eine persönliche Bilanz. Obwohl er im Rentenalter ist, fällt ihm der Abschied nicht leicht. Denn er war Mesner mit Leib und Seele.

Immer dienstbereit

Obwohl er nur eine dreiviertel Stelle innehatte und jedes Mal von Marktleugast bis nach Kulmbach fahren musste, wurde Hans Döring sein Dienst nie zuviel. "Die Leute glauben immer, Mesner zünden nur die Kerzen an, aber das ist viel mehr.