"Sie soll als Lagerhütte dienen. Und zwischen dieser Lagermöglichkeit und unserer Frankenwaldhütte wollen wir eine Terrasse bauen, damit wir nicht mehr unter Zelten sitzen müssen", erklärt der neue Vorsitzende André Hümmer.

Das Geld hat der Frankenwaldverein für die Neubauten zwar noch nicht zusammen, doch die Aktiven sind guter Dinge, dass beim Kerwarumspielen am 9. September ein erklecklicher Beitrag in die Vereinskasse gespült wird.
Und weiter: "Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr unsere großes Familienfest schon auf der neuen Terrasse feiern können. Dann sparen wir uns das ganze Getue mit den Zelten und müssen nicht mehr auf dem Weg sitzen", freut sich André Hümmer und krempelt gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Klaus Gareis und den treuen Mitgliedern die Ärmel hoch.

Die Mammut-Aufgabe soll in Eigenleistung gemeistert werden.
"Wir nehmen natürlich auch gerne Sachspenden an. Baron Lerchenfeld hat uns schon eine Holzspende zugesagt", freut sich Hümmer.

Gelungener Generationswechsel

Tatsächlich ist der Generationswechsel im Frankenwaldverein Wartenfels gelungen, betont Bürgermeister Siegfried Beyer. Die Jungen führen das fort, was die "Alten" einst aufgebaut haben.

So hatten die Verantwortlichen jetzt beim großen Familientag vor allem die Familien mit Kindern im Visier.
Das beste Beispiel für ein gelungenes Miteinander sind die treuen Mitglieder. Otmar Föhr (81) ist seit sechzig Jahren beim Frankenwaldverein Wartenfels. Als er die Urkunde aus den Händen des neuen Vorsitzenden André Hümmer entgegennimmt, sagt er auch gleich die musikalische Umrahmung der Seniorenweihnacht zu. "Ich werde sicher noch ein paar Jahre spielen und die Feiern umrahmen. Denn ich werde so alt wie Heesters."
Auch Willi Guldner ist seit sechzig Jahren dem Frankenwaldverein treu.

Seit einem halben Jahrhundert sind Erhard Hildner, Josef Greim, Ludwig Melzer, Leander Stöcker und Georg Stawitzki dabei. Und Ludwig Melzer fährt bis heute die "wandermüden" Wartenfelser durch die Gegend - mit dem Bus.

Beim Familientag werden außerdem Josef Limmer, Dieter Mücke und Elisabeth Bär für ein Vierteljahrhundert Treue geehrt.