Feuerwehr Kulmbach rüstet auf: "Wichtiger Schritt für mehr Sicherheit"
Autor: Redaktion
Kulmbach, Montag, 02. März 2026
Die Freiwillige Feuerwehr Kulmbach hat ihre Atemschutztechnik vollständig auf das moderne Überdrucksystem umgestellt.
Die Atemschutzgerätewarte der Freiwilligen Feuerwehr Kulmbach, Markus Babo, Matthias Bär und Tim Bauer, haben die gesamte Atemschutztechnik auf das Überdrucksystem umgestellt.
Stadtbrandinspektor und Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr, Heinrich Poperl, erklärt die Bedeutung dieser technischen Veränderung: "Dieser wichtige Schritt sorgt für mehr Sicherheit unserer Einsatzkräfte und entspricht dem aktuellen Stand der Technik."
Im Gegensatz zum bisherigen System entsteht in der Maske nun ein leichter und dauerhafter Überdruck. Sollte es eine kleine Undichtigkeit geben, tritt Luft nach außen aus – Schadstoffe können nicht eindringen. Das erhöht den Schutz für die Feuerwehrleute deutlich.
Im Zuge der Umstellung wurden insgesamt 32 Pressluftatmer mit Lungenautomat umgebaut und rund 100 Atemschutzmasken angepasst und in Betrieb genommen.
Das Team baute bei den Masken die Anschlussstücke aus und ersetzte sie durch passende Teile für das neue System. Viel Handarbeit war nötig, doch dadurch konnte auf eine teure Neuanschaffung verzichtet werden. Zusätzlich überprüften die Gerätewarte die Technik wie vorgeschrieben und pflegten alle Daten in die Verwaltungssoftware MP-Feuer ein.
Alle Geräte sind nun voll einsatzbereit – sowohl auf den Einsatzfahrzeugen als auch im Lager der Freiwilligen Feuerwehr Kulmbach.
Ingo Lehmann, Oberbürgermeister von Kulmbach, betont die Bedeutung dieser Umrüstung: "Die Sicherheit unserer Feuerwehrkräfte hat für uns oberste Priorität. Mit dem Überdrucksystem stellen wir sicher, dass bei einer möglichen Undichtigkeit keine Schadstoffe in die Atemschutzmaske gelangen. Das ist ein konkreter und wichtiger Schritt für den bestmöglichen Schutz unserer Feuerwehrkräfte – und damit auch für die Sicherheit der Menschen in Kulmbach."