Es gibt noch immer keine spürbaren Entlastungen, obwohl alle zuständigen Stellen vom Bauamt übers Landratsamt bis zum Stadtrat sich einig darin sind, dass es etwas getan werden muss - und das möglichst schnell.

Warum also dauert es eine gefühlte Ewigkeit, eine Fußgängerampel in der Kronacher Straße aufzustellen, in einem Bereich, in dem viele Schulkinder und Senioren die Straße überqueren müssen? Das kann doch nicht so kompliziert sein!

Doch, das ist es - leider. Die Ursache ist systembedingt: Viele Stellen müssen zusammenarbeiten, Verfahrenswege eingehalten werden, die verantwortlichen Behördenmitarbeiter einen gemeinsamen Termin finden, beraten, genehmigen, planen. Das dauert. Ortstermin im Februar, Fußgängerzählung im April, neuer Termin im September. Noch mehr Gespräche. Dann irgendwann eine Entscheidung, ein Auftrag, ein Bautrupp vor Ort.

Wünschenswert wäre es gewesen, zum Beginn des Schuljahres im September ein Stück Sicherheit auf Knopfdruck zu haben. Daraus wird sicher nichts. Realistisch ist wohl erst ein Termin irgendwann 2018. Bis dahin heißt es: Aufpassen, fix über die Straße huschen und hoffen, dass es keine Unfälle gibt.