40 000 Euro müssen zusammenkommen, damit Julia Schappert ihr Projekt realisieren kann.
Auch ein Treffpunkt
Vor der Eröffnung muss schließlich etliches bezahlt werden: die ersten Monatsmieten, das Kassensystem, die Glas-Behälter für die unverpackte Ware. Die Inneneinrichtung will Julia Schappert gemeinsam mit ihrem Mann weitgehend selbst bauen. Auch die Waren, die später einmal im Unverpackt-Laden verkauft werden, müssen vorfinanziert werden.
Das Sortiment im Laden wird breit gefächert sein: Nudeln, Reis und Trockenfrüchte, aber auch Essig, Öle, Gewürze, dazu Drogerie-Artikel wie Seife und Shampoo oder Reinigungsmittel und Zahnbürsten. Aber "Glasvoll - der UnverpacktLaden" soll auch ein Treffpunkt werden, in dem man Kaffee und Snacks kaufen, Bücher tauschen und vor allem miteinander ins Gespräch kommen kann.
Die 23-Jährige hofft, dass die Kulmbacher aller Altersgruppen ihren Laden einmal gut annehmen: "Gerade für kleine Haushalte ist es ja ideal, wenn man sich nur das abfüllt, was man gerade braucht", meint sie. Und: "Wenn das 'Kaufland' zumacht, soll es weiterhin eine Einkaufsmöglichkeit in der Innenstadt geben."
"Glasvoll" - so geht es weiter
Crowdfunding Über die Internet-Seite startnext.com/glasvoll , die in der nächsten Woche freigeschaltet wird, kann man das Projekt finanziell unterstützen. Möglich sind reine Spenden, aber auch die Zahlung eines Geldbetrages, der später in Form von Sachleistungen abgegolten wird. Wird das Ziel nicht erreicht, gibt's das Geld zurück.
Eröffnung Die Eröffnung von "Glasvoll - der UnverpacktLaden" soll im September sein.
Mehr Infos Auf ihrer Facebook-Seite "Glasvoll - Der UnverpacktLaden" und auf Instagramm hält Julia Schappert alle Interessierten über die Entwicklung des Projekts auf dem Laufenden.
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