Allen, die am Sonntag am Gottesdienst in der Basilika teilnahmen, fiel der Abschied von Pater Alard schwer. Vor allem dem Geistlichen selbst. "Ich weiß nicht, was auf mich wartet. Aber ich danke für die Zeit hier in Marienweiher und für die Begegnungen mit den Menschen", sagte er mit Wehmut in der Stimme.

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Oswald Purucker erinnerte daran, dass Pater Alard Anfang des neuen Jahrtausends als junger Kaplan die Pfarrei Marienweiher kennen lernen durfte. Nach dem plötzlichen Tod des langjährigen Seelsorgers Pater Serafin konnten die Christen ihn dann vor fast hundert Monaten wieder im Wallfahrtsort begrüßen. Nach acht Jahren, "die wie im Flug vergangen sind", folge er nun dem Ruf der Breslauer Franziskaner und übernehme die Ausbildung der Ordensleute im schlesischen Glatz.