Wird er Marktschorgaster Bahnhof, der eine Brücke erhält, doch noch barrierefrei? Werden Aufzüge errichtet, die sich viele Bahnfahrer sehnlichst wünschen? Der Zug ist offenbar noch nicht abgefahren. Wie Verkehrsminister Andreas Scheuer Bürgermeister Marc Benker und Bundestagsabgeordneter Emmi Zeulner (alle CSU) mitgeteilt hat, wird er noch einmal alle Hebel in Bewegung zu setzen, "um Aufzüge zu finanzieren".Das teilen die Abgeordnete und das Gemeindeoberhaupt mit. Scheuer habe das in einer Videokonferenz versichert, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die neue Brücke

Am Bahnhof Marktschorgast wurde aus Sicherheitsgründen eine Überquerungsanlage in Form einer Brücke über die Gleise gebaut. Allerdings ging dadurch die vorher gegebene Barrierefreiheit verloren.

Schon 2017 Versuch gestartet

Bereits im Jahr 2017 hatte Zeulner dem damaligen Verkehrsminister Alexander Dobrindt geschrieben, der mit dem Verschlechterungsverbot eine Grundsatzentscheidung zur Barrierefreiheit an kleinen Verkehrsstationen getroffen hatte. Demnach sollen Baumaßnahmen an kleineren Verkehrsstationen nicht zu einer Verschlechterung der Barrierefreiheit führen.

"Es besteht Hoffnung"

Hierauf hat die Abgeordnete nun erneut in der Videokonferenz mit dem jetzigen Bundesverkehrsminister hingewiesen, die Zeulner auf Wunsch des Bürgermeister organisiert hatte. "Gemeinsam konnten wir in der Videokonferenz die Situation in Marktschorgast gut darstellen und somit Andreas Scheuer davon überzeugen, dass er sich den Fall noch einmal anschaut", so die Abgeordnete, die anführt: "Es besteht also durchaus Hoffnung, dass wir noch eine Finanzierung für Aufzüge in Marktschorgast erhalten und somit der Bahnhof wieder barrierefrei wird."