Bauschilder bremsen die Verkehrsteilnehmer aus: Wer auf der A 9 von Bayreuth in Richtung Norden fährt, gelangt am Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach nicht auf die A 70 Richtung Kulmbach. Der Zubringer ist gesperrt. Und das schon seit einigen Wochen.

2,5 Millionen Euro Baukosten

Die Autobahndirektion Nordbayern lässt seit Mitte September die Verbindungsrampen zwischen A 9 und A 70 ebenso sanieren wie ein dortiges Brückenbauwerk, investiert dafür rund 2,5 Millionen Euro. Es ist eine Großbaustelle, die viele Verkehrsteilnehmer auf Umwege schickt. Wohin die führen? Da blickt nicht jeder gleich durch. Wer von der der A 9 auf die A 70 abbiegen will, muss eine rund acht Kilometer lange Schleife drehen. Verkehrsteilnehmer werden auf der A 9 weiter bis zur Anschlussstelle Bad Berneck-Himmelkron geleitet. Dort können sie drehen, um dann auf der Gegenfahrbahn die gleiche Strecke zurück bis zum Autobahndreieck zu nehmen. Von dort kommt man dann auf die A 70, da die Zufahrtsrampe der A 9 aus Richtung Berlin von der Baustelle unberührt und daher befahrbar ist.

Längere Fahrzeit

Viele, die zwischen Bayreuth und Kulmbach pendeln, umgehen die Baustelle, in dem sie auf Routen über Bundes-, Staats- und Kreisstraßen ausweichen. Wer über die A 9 und A 70 fährt, sollte zehn Minuten mehr Zeit einplanen, zumal es an der Abfahrt bei Himmelkron eine Ampelregelung gibt. Und auf die Verkehrsnachrichten im Radio achten, denn gibt es bei Himmelkron einen Stau, können die acht Kilometer Umweg zum großen Ärgernis werden.

Baustelle im Zeitplan

Gebaut wird am Autobahndreieck, "da sich Schäden an der Asphaltdecke und am Brückenbauwerk gezeigt haben, die nur in einer Vollsperrung beseitigt werden können", sagt Projektleiter Volker Lauterbach von der Autobahndirektion Nordbayern erläutert. Wie Lauterbach mitteilt, liegen die Arbeiten im Zeitplan, so dass die Sperrung der Zufahrtrampen wohl am 24. Oktober wieder aufgehoben werden kann.