Die Arbeiten an der Rodachverlegung und der neuen Rodachschleife bei Küps sind beendet. Die Maßnahme soll die Infrastruktur und den Hochwasserschutz verbessern.
Das Staatliche Bauamt Bamberg hat Anfang der Woche die Arbeiten an der Rodachschleife und der Rodachverlegung bei Küps fertiggestellt. Im Rahmen der Maßnahme wurde für das Projekt B 173 / B 303 der sogenannten Lerchenhoftrasse, ein Abschnitt der Rodach verlegt und eine neue Schleife für die Rodach angelegt. Die Rodachverlegung und die Rodachschleife wurden mit zugehörigen Flutmulden realisiert, um Rückhalteflächen für den Retentionsraum zu schaffen. Neben dem Retentionsraumgewinn stellt die Fertigstellung der Rodachschleife auch eine von mehreren Ausgleichs- und konfliktvermeidenden Maßnahmen für die Gesamtmaßnahme dar.
Die CEF-Maßnahmen sind entscheidend für den bevorstehenden Ausbau der B 173 und die Verlegung der B 303 sowie der zugehörigen Bauwerke. Die nun fertiggestellte Maßnahme trägt zur Verbesserung der Infrastruktur bei und dient weiterhin der Förderung des Naturschutzes und schafft Rückhalteflächen, die für den Hochwasserschutz von großer Bedeutung sind.
Bei einem gemeinsamen Ortstermin besichtigten das Staatliche Bauamt Bamberg, das Wasserwirtschaftsamt Kronach, das planende Ingenieurbüro Ulrike Seelmann, die bauausführende Firma Zehe Bau sowie der Bürgermeister von Küps, Bernd Rebhan, die nun fertiggestellte Retentionsmaßnahme. Der gesamte Retentionsraumgewinn beträgt ca. 65.000 m³, insgesamt wurden rund 44.000 m³ Boden bewegt sowie ca. 4,2 ha Auwald gepflanzt.
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