Gleich sechs Enkeltrickbetrügereien wurden der Polizei Kronach an einem Tag gemeldet. Die Täter gaben sich dabei als Polizisten aus und versuchten, sich um hohe Summen zu bereichern.
Insgesamt sechs Versuche sogenannter Enkeltrickbetrügereien wurden der Polizei Kronach im Laufe des Donnerstagabends (16. März 2023) mitgeteilt. Die Täter agierten dabei immer im gleichen Stil, wie die Polizeiinspektion Kronach mitteilt.
Bei der Masche gaben sie sich als Polizeibeamte aus und gaben vor, dass ein Kind oder Enkel wegen eines tödlich verursachten Verkehrsunfalls in Haft sei.
Telefonbetrug im Kreis Kronach - die Masche war den Angerufenen bereits bekannt
Was die Unbekannten forderten: Nur durch eine Zahlung einer hohen Kaution würden die vermeintlichen Angehörigen freikommen.
Die Betrüger griffen diesmal jedoch ins Leere: Alle Angerufenen erkannten die Betrugsmasche und legten auf.
Immer wieder kommt es in Franken zu solchen Betrügereien: Verbraucherzentrale warnt vor neuer gefährlicher Betrugsmasche am Telefon
Vorschaubild: © Roland Weihrauch/dpa/Illustration
Es ist gut, wenn immer wieder über die verschiedenen Maschen der Verbrecher berichtet wird, denn wenn das Geld erst mal übergeben oder überwiesen wurde, ist meist nichts mehr zu machen. Aber irgendwie wäre es doch gut, wenn alleine der Betrugsversuch energischer strafrechtlich verfolgt werden könnte, aber dafür fehlt auch schlicht das Personal und solange nichts passiert ist, wäre der "Erfolg" eh übersichtlich, solange bei uns auch Menschen mit ellenlangen Strafregistern unbehelligt ihrem "Tagwerk" weiter nachgehen können. Ich kann schon gar nicht mehr mitzählen, wie oft ich gefakte Nachrichten von verschiedenen Banken, Paypal, Mitarbeitern von Microsoft usw. bekomme. Die Gefahr wird halt immer größer, je älter man wird und evtl. neue Methoden gar nicht mehr überblickt. Vor allem, weil es nirgends mehr Kundenservice gibt, bei dem man mit richtigen Personen reden kann, alles soll man online erledigen, für jeden Sch...... ein Kundenkonto anlegen. Ist ja meist ganz praktisch, wenn man nicht mehr überall persönlich aufschlagen muss, aber immer öfter geht es auch um die Übermittlung von sehr privaten Daten, die oft genug in falsche Hände kommen.