Willkommen geheißen wurde die närrische Abordnung von der Betreuerin der BRK-Senioren, Rita Wittmann, sowie der stellvertretenden BRK-Kreisvorsitzenden Heidi Beyerle und Kronachs Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein (FW). Dieser freute sich: "Wenn ich den Faschingsnachwuchs heute sehe, dann mache ich mir um die Zukunft unserer schönen Stadt Kronach und auch der Kroniche Fousanaocht keine Sorgen."

Wortgewandt übernahm Faschingspräsident Martin Panzer sogleich das Kommando. Dabei gab er so manches gut gehütete Geheimnis preis und fischte sowohl in den kleinen Gewässern der persönlichen Umwelt im Landkreis als auch den großen, trüben Tiefen der Politik.

Das Prinzenpaar begrüßt seine Untertanen

Auch das amtierende Prinzenpaar, Andreas I. und Silke I., richteten Begrüßungsworte an ihre junggebliebenen Untertanen. Trotz der beengten Platzverhältnisse legten die "Herzela" der kleinen und vier "Körper de luxe" der großen Prinzengarde einen fetzigen Tanz aufs Parket.

Mit dabei waren auch die Männer des Elferrats - manche "Asbach", manche "Uralt" - mit ihrem Präsidium und Kanzler Georg Löffler. Natürlich ließ es sich die närrische Abordnung nicht nehmen, auch den Heimbewohnern einen Besuch abzustatten. Im Speisesaal wurden die Gäste von Heimleiter Albert Schlageter sowie BRK-Kreisvorsitzendem Oswald Marr begrüßt.

Eine Freude für die Mitmenschen

Der Landrat bedankte sich, dass die Fousanaochter auch Einrichtungen und Veranstaltungen besuchen: "Ihr bereitet damit den Menschen viel Freude und lasst ihre Herzen höher schlagen." Und damit behielt er recht: Die Heimbewohner nahmen das bunte Unterhaltungsprogramm begeistert an, lachten und sangen mit, was das Zeug hielt.

Nach dem offiziellen Teil war noch lange nicht Schluss. "Stand- und Trinkfestigkeit" bewiesen die Faschingsfans sowohl auf der Tanzfläche als auch an der Bar. Die stimmungsvolle musikalische Umrahmung lag in den Händen von Rainer Lohr beziehungsweise des Musikzugs der Freien Turner der "Echt'n Kroniche Housnküh".