Mit Musik aus unterschiedlichen Genres und verschiedenen Ländern wartete der Musikverein Höfles-Vogtendorf auf. Unter dem Motto "Musik ist unsere Welt" bereitete man den Besuchern in der Kirche St. Martin einen kurzweiligen Abend.

Der "musikalische Bogen" reichte von klassischen Stücken über Marschmusik, Pop, Polka bis in zu Solo-Stücken. Die rund 40 Musiker zeigten unter Leitung ihres langjährigen Dirigenten Jürgen Fischer eine großartige musikalische Leistung.


Aktive stellen ihre Stücke vor

Bestechend war schon der Auftakt mit dem Community Pop "Musik ist unsere Welt". Nach dieser Eröffnung verwies Vorsitzender Heinrich Zeuß auf die Geschichte der Jahresabschlusskonzerte, die seit einigen Jahren im Gotteshaus ausgetragen werden. Die Mitwirkenden waren schließlich auch in der Moderation eingebunden, so dass die Aktiven ihre Stücke selbst vorstellten. Das Potpourri aus der gleichnamigen Märchenoper "Hänsel und Gretel" wurde wie alle anderen Stücke auch durch Bilder auf einer Großleinwand untermauert.

Mit dem Walzer "Stern von Viareggio" entführte man die Besucher in die Toskana. Gesanglich überzeugte Jacqueline Wachter mit "One Moment in Time" von Whitney Houston. Eine richtige Feuerwerk-Polka entzündeten zwei Trompetenspieler mit "Zwei Mexikaner in Böhmen". Wie es auf einem persischen Markt zugeht, konnten die Besucher in Ton und Bild beim gleichnamigen Titel " erleben. Mit dem Marsch "Die Sonne geht auf" schickte man die Besucher in die Pause.


Lob für die gute Nachwuchsarbeit

Wohin die Post in der zweiten Runde geht, zeigte man mit "The Washington Post", einem Konzert-Marsch von Siegfried Rundel auf. Ihre Klasse stellte die Kapelle mit dem Stück "Posaunistenglanz" unter Beweis. Dem Titel "Theme from New York, New York" folgte ein weiteres Gesangstück von Jacqueline Wachter, die "The Rose" von Bette Midler einstudiert hatte. Nach "Voices" von Vangelis und "The Lion King" erfreuten sich die Besucher noch am letzten Titel "Nun freut euch Ihr Christen".

Den Schlusspunkt des sehr gelungenen Konzerts bildete die Zugabe, die wiederum von Jacqueline Wachter gesungen wurde. Zweite Bürgermeisterin Angela Hofmann hob in ihrem Grußwort die Professionalität des Konzerts, das Können der Musiker und die gute Nachwuchsarbeit hervor. Regionaldekan Thomas Teuchgräber verwies auf die hellen Töne der Musiker, passend zur neu gestrichenen Kirche.