Verbandsvorsitzender Heinz Köhler bezeichnete die Pläne der Europäischen Union als unsinnig. "Trinkwasser ist keine Handelsware und gehört in die Hände der Kommune", erklärte Köhler vor laufender Kamera. Der Preis und die Qualität seien gut, deshalb brauche es auch keine Änderungen.

Werkleiter Markus Rauh erläuterte neben dem Versorgungsgebiet auch die hohen Anforderungen der Trinkwasserverordnung, welche die FWO mehr als erfülle. Die Dienstleistungsrichtlinie der Europäischen Union wird, wenn sie kommt, den Kommunen künftig unter Umständen vorschreiben, die Konzession mit Wasser europaweit auszuschreiben.

Infos zur FWO: Die Fernwasserversorgung Oberfranken liefert schon seit über 40 Jahren Trinkwasser. Sie ist ein kommunaler Zweckverband (Körperschaft des öffentlichen Rechts) und besteht aus 15 Mitgliedern: acht Landkreisen und sieben Städten.
Die FWO ist der größte Wasserversorger im Regierungsbezirk Oberfranken und verteilt circa 20 Prozent des oberfränkischen Trinkwassers. Quelle: FWO

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