Erzbischof Ludwig Schick firmte in der Pfarrkirche St. Thomas in Wallenfels 38 Jungen und Mädchen aus Wallenfels und den umliegenden Gemeinden. Er nannte dabei das Pfingstfest als guten Anlass zur Firmung, weil Pfingsten die erste Firmung sei, die es je gegeben habe.

Dabei spiele der Heilige Geist, der lebendige Menschen und Christen macht, eine große Rolle. Mannschaft-, Team-, und Sportgeist seien auf dem Fußballfeld genau so gefragt wie im täglichen Zusammenleben. Er nannte den Sportgeist als gutes Beispiel, das auf viele Lebenslagen übertragbar sei. "Obwohl bei den Fußballern meist die gleichen Spieler in einer Mannschaft antreten, ist es manchmal Top und manchmal Flop", sagte der Erzbischof. Genauso sei es in der Schule, in der Familie oder im Beruf.
"Manchmal läuft es besser und manchmal geht es einfach nicht so gut." Hier komme dann der Heilige Geist ins Spiel.

Der Erzbischof bezeichnete die Frankenwälder als feste und charaktervolle Menschen, die überall ihren "Mann" stehen. Er machte den Firmlingen Mut, sich auch im öffentlichen Leben zu engagieren und sich als freiwillige Helfer einzusetzen.

Einen geraden Weg gehen

"Menschen, die einen geraden Weg des Lebens gehen, wird der Heilige Geist immer wieder lebendig sein lassen", sagte Ludwig Schick.

Pater Poja, der den Gast aus Bamberg begrüßt hatte, dankte auch dem Pastoralreferenten Harald Ulbrich, der die Firmvorbereitung durchführte. Die Firmlinge stellten selbst auch vor, wie sie den Heiligen Geist sehen.