Es ist mitten in der Nacht, als Antje Löhlein aus dem Schlaf erwacht. Sie nimmt Geräusche in ihrer Wohnung wahr. Sie vermutet, dass ihr Sohn heimgekommen ist. Sicherheitshalber schaut sie nach. Plötzlich steht die Dörfleserin einem Wildfremden in den eigenen vier Wänden gegenüber. Der Eindringling ergreift die Flucht. Antje Löhlein kommt mit dem Schrecken davon. Der sitzt allerdings noch tief. Nicht nur bei ihr.

"Es ist wirklich so, dass wir uns alle drei seitdem schlecht fühlen", erzählt die Dörfleserin zwei Tage nach der unheimlichen Begegnung über sich und ihre beiden 17-jährigen Kinder. Sie habe den Täter im ersten Stock angetroffen, ihn im Halbschlaf nur als Silhouette wahrgenommen, ehe er fluchtartig das Haus verlassen habe.
Eingedrungen sei der Übeltäter allem Anschein nach mit einem in einem Blumentopf hinterlegten Ersatzschlüssel.