Die Tettauer Drehleiter ist 31 Jahre alt. Es wäre an der Zeit, das betagte Gefährt auszutauschen. Doch dem steht der Preis für eine Neuanschaffung im Weg. Von 650 000 Euro selbst für eine einfache Ausführung spricht Bürgermeister und Kreisrat Peter Ebertsch (Bündnis für Tettau/CSU). Das könne eine Gemeinde wie der Markt Tettau kaum schultern.

Inzwischen hat der Freistaat seine Fördersätze auf über 200 000 Euro pro Drehleiter-Fahrzeug angehoben, doch selbst danach bleiben rund 400 000 Euro an der Kommune hängen. Kürzlich richtete sich Ebertsch daher an den Kreistag mit der Bitte, dem bayerischen Vorstoß zu folgen. Schließlich handele es sich bei den Drehleitern um Fahrzeuge, die vorwiegend überregional eingesetzt werden, argumentiert er. So profitierten mehrere Gemeinden davon, doch die Neuanschaffungen schlügen nur bei wenigen ins Kontor.