Bei der Eröffnung sagte der Vorsitzende des Kunstvereins, Karol Hurec, dass Kunstwerke Dinge, aber Künstler Menschen seien. Schüler würden als Menschen die Dinge zeigen. Kunstwerke erschlössen sich nicht wie andere Gegenstände einfach über ihre Form, sondern sie müssten erfahren werden. Kunst sei nur ein Wort, welches von der modernen und historischen Kunst alle Epochen und Stilrichtungen vereine.


Kein Urteil möglich

Wie er sagte, repräsentiert die zeitgenössische Kunst etwas, dass sich aus dem Hier und Heute nicht beurteilen lässt. Denn erst im Rückblick wird sie sich einordnen lassen. Ein Kunstwerk sollte nach Hurec' Ansicht die Gelegenheit zu einer ästhetischen Erfahrung geben. Zu einer sinnlichen und intellektuellen Auseinandersetzung.

"Wir spüren es, wenn wir eine ästhetische Erfahrung machen, dann sind wir vollkommen im Hier und Jetzt, und wir fühlen uns lebendig", meinte Hurec weiter.

"Wer Kunst sucht, muss sich auf den Weg machen, und er wird sie finden." Dabei seien gerade die kleinen Ausstellungen, wie die des KKV, sehr gefragt, so der Vorsitzende. Die Ausstellung ist bis zum 23. Februar zu den Öffnungszeiten des Kronacher Kunstvereins zu bestaunen.