Der Bauhof der Marktgemeinde soll vor allem auch im Hinblick auf den Winterdienst wieder besser ausgestattet werden. Im nichtöffentlichen Teil der Bauausschuss-Sitzung am Mittwoch wurde der Beschluss zur Anschaffung eines neuen Unimogs gefasst.

Wie Christian Ebertsch von der Gemeindeverwaltung am Donnerstag auf Nachfrage mitteilte, ist das bisherige Fahrzeug inzwischen sehr reparaturanfällig. Für den kommunalen Einsatz sei ein Unimog aber sehr sinnvoll. "Wir wollen den Winterdienst selber sicherstellen", betonte Ebertsch eines der Hauptziele, die durch die Neuanschaffung erreicht werden sollen. "Auf diese Weise kann man schneller reagieren, als wenn man von Dritten abhängig ist", geht er auf Erfahrungswerte in der Marktgemeinde ein. Letztlich profitiere deshalb der Bürger von dem neuen Unimog. Das neue Gefährt sei mit Nettokosten von 146.000 Euro veranschlagt, allerdings solle über diesen Preis noch verhandelt werden.


LED-Technologie befürwortet

Im öffentlichen Teil der Sitzung stimmten die Mitglieder des Bauausschusses sowohl dem Neubau des Hochbehälters Schlottenberg als auch dem Neubau eines Einfamilienwohnhauses durch Bernd Kreuzer in Küps zu.
Ebenfalls einhellig befürwortete das Gremium die neue Straßenbeleuchtung im Bereich der Blumenstraße in Theisenort. An fünf so genannten Brennstellen wird die Beleuchtung umgerüstet, elf neue Standorte für Lampen werden geschaffen. "Zirka 5000 Euro Mehrkosten", damit bezifferte Bürgermeister Herbert Schneider (parteilos) den Einsatz von LED-Technologie.

Christian Ebertsch fügte an, dass eine nachträgliche Umrüstung etwa 10.000 bis 15.000 Euro verschlingen würde. Die gestiegene Zahl an Lampen sei notwendig, weil die bisherigen Peitschenleuchten eine größere Fläche ausstrahlen konnten als die künftigen, kleineren Lampen. Bernd Rebhan (CSU) stellte im Sinne des gesamten Gremiums fest: "Wenn wir schon erneuern und angesichts der Einsparungen durch diese Leuchtmittel, sollten wir die Lampen mit LED ausrüsten."

Fußweg für Oberlangenstadt

Wolfgang Neumann (SPD) sprach sich dafür aus, in Oberlangenstadt beim Anwesen Kellerhaus einen Fußweg anzulegen, damit die Anwohner nicht auf der Bundesstraße in den Ort laufen müssen. "Die Leute wollen nix Großes", stellte er fest, dass ein geschotterter Weg schon ausreichend wäre. "Es geht nur darum, dass sie fußläufig sicher ins Dorf kommen."

Bürgermeister Schneider erinnerte daran, dass es schon eine Kostenschätzung gegeben habe. Bei einem Ortstermin sei zudem ein Flurweg als sichere Alternative für Schulkinder eingestuft worden. Würde man einen Gehweg anlegen, so wäre dieser ein ungesicherter Weg. Allerdings will Schneider den Kontakt mit dem Grundstückseigentümer aufnehmen und das Anliegen bei einem weiteren Ortstermin nochmals beleuchten.

Weiter regte Neumann an, für die kleineren Kinder in Oberlangenstadt einen kleinen Spielplatz zu schaffen oder wenigstens ein Spielgerät aufzustellen. Hier herrsche ein Mangel. Der Bürgermeister teilte diese Meinung. Man werde prüfen, wie man ein entsprechendes Modul unterbringen kann.


Antrag endlich bearbeiten

Eugen Geuther (FW) bat darum, die von der Vereinsgemeinschaft Schmölz beantragte Verlegung der Altglas-Sammelstelle im Gremium auf den Tisch zu bringen. Man sehe im jetzigen Standort der Container am Rande eines Spielplatzes ein Gefahrenpotenzial für die Kinder. Bereits im Jahr 2013 sei ein erster Antrag gestellt worden, im April 2015 ein zweiter. "Zwischenzeitlich herrscht Funkstille", beklagte Geuther auf unsere Nachfrage. Dabei würde die Abfallwirtschaft des Landkreises seiner Kenntnis nach sogar die Kosten der Verlagerung tragen.