Über den neuesten Stand der Dinge bei der Städtebauförderung berichtete Bürgermeister Volkhard Warmdt in der Ratssitzung am Dienstagabend in der Sporthalle aufgrund eines Treffens mit einem Vertreter der Regierung von Unterfranken. Gewährt werden derzeit 60 Prozent Zuschuss zu förderfähigen Maßnahmen. möglich sind weitere 20 Prozent, da Wiesenbronn am Programm "Innen statt außen" teilnimmt.

Die Gemeinde stellt den Zuschussantrag für das Rathaus mit Barrierefreiheit und Sanierung der Außenfassade, den Schulhausparkplatz, die Vorplatzgestaltung für den Kindergarten und einen Wohnmobilstellplatz, wobei die beiden letztgenannten Projekte in Vorbereitung sind. Als Vorhaben für 2022 sind ein Wasserspielplatz, die Überarbeitung des Flachsbrechhauses und die Verbesserung des Seegartens vorgesehen.

Änderungen in der Gestaltungssatzung betreffen die Fotovoltaikanlagen, die Dachflächen, bei denen es auf Scheunen mit Zementfaserplatten grundsätzliche Zustimmung gibt. Nicht begeistert ist man bei Kunststofffenstern, wobei ausgeschlossen sein muss, dass "Billigfenster" eingebaut werden.

Gemeinderat Hans-Jürgen Hubenthal war in Sommerach in Sachen "Wasserentnahme aus dem Brunnen" unterwegs, wozu auch eine Information per Bild gehörte. Er berichtete von der dortigen Steuerung mit Zähler und Chips bei der Wasserentnahme und davon, dass es in Sommerach in etwa die gleichen Auflagen wie in Wiesenbronn gibt, wobei die Entnahme nur für landwirtschaftliche Zwecke, in der Hauptsache für Neuanpflanzungen in den Weinbergen, gestattet ist. Bei der Diskussion im Wiesenbronn ging es vor allem um die Verwendung der Chips. Eine Entscheidung soll im Januar fallen.

Für die Info-Tafeln entlang der Ortsdurchfahrt, die bisher unter der Obhut des Sportvereins waren, werden neue Halterungen von der Gemeinde angeschafft. Die Tafeln können dann von allen Vereinen per Folie genutzt werden. Wegen des Textes soll noch Einigung erzielt werden. Alle Ratsmitglieder stimmten für die Anschaffung.

Keine Einwände gab es zum Iphöfer Bebauungsplan "Sondergebiet Maschinenhallen" östlich von Iphofen.

Das renovierte Dorfschätzeschild wurde wieder aufgestellt, gab der Bürgermeister bekannt. Diskutiert wurde über die für den 19. November vorgesehene Bürgerversammlung in der Sporthalle, da die derzeitige Corona-Situation eine solche Versammlung doch etwas in Frage stellt. Man will deshalb auch abwarten, welche Entscheidungen in der kommenden Woche getroffen werden. Die meisten Ratsmitglieder konnten sich vorstellen, dass die Bürgerversammlung unter einer 2G-Regelung ab 18.30 Uhr wegen der notwendigen Kontrolle stattfinden kann.