Weihnachtsmarkt künftig im Rathaushof?

1 Min

Der Advents- oder Weihnachtsmarkt in Wiesentheid, der in den letzten Jahren jeweils am dritten Adventsssonntag stattfand, zieht möglicherweise um. Die Veranstaltung, die vom Wiesentheider Wirtschafts- und Kulturverein als "weihnachtliche Begegnung" organisiert wird, erwägt statt des Platzes rund um die Mariensäule nun den Rathaushof und den Bereich dahinter als neuen Standort zu nehmen. Das teilte der Vorsitzende des Kulturausschusses der Gemeinde, Bürgermeister Werner Knaier, in der Sitzung des Gremiums mit.

Der Advents- oder Weihnachtsmarkt in Wiesentheid, der in den letzten Jahren jeweils am dritten Adventsssonntag stattfand, zieht möglicherweise um. Die Veranstaltung, die vom Wiesentheider Wirtschafts- und Kulturverein als "weihnachtliche Begegnung" organisiert wird, erwägt statt des Platzes rund um die Mariensäule nun den Rathaushof und den Bereich dahinter als neuen Standort zu nehmen. Das teilte der Vorsitzende des Kulturausschusses der Gemeinde, Bürgermeister Werner Knaier, in der Sitzung des Gremiums mit.

Hauptgrund ist die aufwändige Absperrung des Bereichs an der Mariensäule, der mitten im Ort und direkt an der Ortsdurchfart liegt. Im Rathaushof habe man einen geschlossenen Bereich, dort herrsche kein Durchgangsverkehr, es gebe mehr Platz etwa für Kinder, zählten die Ausschussmitglieder Vorteile auf. "Da hinten ist es kuscheliger, es verläuft sich nicht so sehr", meinte etwa Gemeinderätin Helma Schug.

Generell finde er es gut, dass sich der WWKV Gedanken um den Weihnachtsmarkt mache, die Idee mit dem Umzug solle man in jedem Fall unterstützen, sagte Andreas Laudenbach. In dem Zusammenhang regte Erwin Jäger an, ob die Gemeinde nicht kleine Holzhütten für die jeweiligen Verkaufsstände anschaffen solle. Das sei einheitlicher, sehe besser aus, als die bisherigen Pavillons. Der Vorstand des WWKV habe die Pavillons erst angeschafft, sollten die Gewerbetreibenden Hüttchen wünschen, "können wir darüber nachdenken", so Bürgermeister Knaier.

1#googleAds#100x100

Mit der Auslastung der Steigerwaldhalle zufrieden

Im Kulturausschuss wurde zudem die Abrechnung der Steigerwaldhalle für das Jahr 2018 vorgestellt. Die gemeindliche Mehrzweckhalle erwirtschaftete nach Abzug aller Posten ein Minus von 103 341 Euro, was im üblichen Rahmen liege, so Bürgermeister Knaier. Dabei betrugen die Einnahmen aus Veranstaltungen 55 235 Euro, mit einer Rückvergütung der Umsatzsteuer sind es insgesamt 72 745 Euro. Bei den Ausgaben von insgesamt 176 086 Euro waren die Personalkosten der größte Posten mit 68 786 Euro.

Zur Halle merkte Knaier an, dass man mit der Auslastung zufrieden sei. Derzeit werde noch ein Stück der Umzäunung im hinteren Bereich des Grundstücks erstellt. Ansonsten seien die Arbeiten am Schießstand sowie am Raucherbereich fertig.