Der Begabtenkurs „Geometrie erleben“ ging der Frage nach, was ein Fußball mit Mathematik zu tun hat und stellte seine Forschungen bei einer Abschlussveranstaltung am Egbert-Gymnasium in Münsterschwarzach vor. Der klassische Fußball bestehe aus zwölf regelmäßigen Fünfecken und 20 regelmäßigen Sechsecken. Das haben sieben Schüler von Gymnasien der Region, die bei der Schülerakademie an dem Kurs teilnahmen, herausgefunden. Kursleiterin Karin Hausknecht hatte mit den jungen Mathematikern theoretische Phänomene, wie die Eulersche Polyederformel, untersucht und zur Veranschaulichung entsprechende geometrische Körper gebaut, heißt es in einer Pressemitteilung. Viele Gebilde wurden mit Hilfe der Origami-Technik erstellt. Als Überraschungsgast war der Wissenschaftler Dmitri Nedrenco von der Universität Würzburg eingeladen, der über das „Mathematische Papierfalten“ sprach. So erfuhren die Zuhörer, dass das Falten eines Kranichs auf mathematischen Grundlagen basiert. Nedrenco wünsche sich, dass die Origami-Technik im Geometrieunterricht Einzug hält, weil die Schüler damit viele mathematische Gesetze praktisch ausprobieren könnten. Das Bild zeigt (von links): Karin Hausknecht, Isabel Döppert, Korbinian Schrauth, Pascal Götz, Thomas Karb, Lukas Kirchner und Dmitri Nedrenco.