Einiges vor hat die Stadt Mainbernheim im nächsten Jahr. In der Stadtratssitzung am Donnerstag gab das Investitionsprogramm schon einmal einen Einblick. Die Vorhaben sollen dann im Haushalt berücksichtigt werden, der am 23. Januar 2020 verabschiedet werden soll.

Angehen will man die Umgestaltung der Parkanlage Turngarten, sagte Bürgermeister Peter Kraus. Die Pläne lägen schon bei der Regierung.

Des Weiteren stehen folgende Bauprojekte an: Geh- und Radwegeverbindung zum geplanten Norma-Markt, Bauleitplanung Strickenweg und Ausgleichsmaßnahmen, Straßenerschließung Strickenweg, Herrnstraßenkonzept, Befestigung der Kellergasse, Konzeption für weitere Quartierstellplätze und Straßenerneuerungen bei Kanalmaßnahmen. Bei der geplanten Sanierung und Ausbau des Pulverturms hänge es von der Höhe des Zuschusses ab. Denn die Regierung wolle hier nicht den erhofften Zuschuss beisteuern, sagte Peter Kraus. Wohl weil sie der Ansicht sei, dass Kommunen derzeit an sehr günstige Kredite kämen.

Suche nach Architekten beginnt

Die Stadt braucht aber ihr Geld für wichtigere Projekte, zum Beispiel für die Sanierung des Gebäudes Herrnstraße 35/37. Für dieses stellt sich die SPD-Fraktion eine öffentliche Nutzung vor. Zum Beispiel eine Tourismusanlaufstelle oder ein Touristinfopunkt, denkbar sei ein Erlebnisraum, ein Vortragsraum, ein Kommunikationszentrum mit Wlan-Hotspot, eine Erlebnisbücherei oder ein Ort für eine Weinverkostung. Der Vorschlag decke sich mit den Dingen, die er mit Stadtplanerin Yvonne Slanz besprochen haben, informierte Bürgermeister Kraus.

Dafür sollen nun Architekten gefunden werden. Die sollen aber nicht von vornherein auf diese Punkte fixiert werden, sondern sich auch über Nutzungsmöglichkeiten darüber hinaus Gedanken machen. Kraus sagte, dass auch Räume für besondere Objekte aus dem Archiv benötigt würden, auch eine Art Heimatmuseum sei denkbar. Erwin Reidelbach brachte auch einen Raum ins Gespräch, in dem Mainbernheimer Künstler ausstellen könnten.

Geld soll im nächsten Haushalt auch für weitere Aufgaben zur Verfügung stehen: für eine Projektionsmöglichkeit im Sitzungssaal, auf Wunsch der SPD-Fraktion auch für ein Ratsinformationssystem, Arbeitsgeräte und Maschinen für die Feuerwehr, die Beschaffung eines Tanklöschfahrzeugs, Renovierung des Lehrerzimmers in der Schule, Planungskosten für die Außensanierung des Kirchturms, Beschaffung einer Gewerbespülmaschine für Veranstaltungen, Ausstattung von Kinderspielplätzen, Planungskosten für die Krippenerweiterung, diverse Kanalbauarbeiten, Sanierung der nördlichen Friedhofsmauer oder für die Beschaffung von mobilen Bänken für Beerdigungen. Auch für den Erwerb von Grundstücken sollen Mittel vorgesehen werden.