Unfallstatistik der Kitzinger Polizei für 2019: Zwei Radfahrer starben vergangenes Jahr bei Karambolagen. Auch die Zahl der Unfälle mit E-Bikes hat sich verdreifacht.
Mehr Unfälle, weniger Verletzte und Getötete – so lässt sich die Verkehrsunfall-Bilanz der Kitzinger Polizei für das Jahr 2019 zusammenfassen. Demnach stiegen die geschwindigkeitsbedingten Verkehrsunfälle von 95 auf 112. Dabei wurden 70 Verkehrsteilnehmer verletzt. Bei zwei Unfällen mit tödlichem Ausgang spielte die gefahrene Geschwindigkeit ebenfalls eine Rolle.
Wie es in der Bilanz weiter heißt, mussten vergangenes Jahr 33 Verkehrsteilnehmer einen Monat zu Fuß gehen, da sie bei Lasermessungen der Polizei Kitzingen die Geschwindigkeit immens überschritten hatten.
Drogen im Spiel waren bei 107 Unfälle (2018: 77). Ein Thema bleibt der Alkohol. So mussten vergangenes Jahr 24 Unfälle mit alkoholisierten Verursachern bearbeitet werden. Zwar verringerten sich die Alkoholunfälle um elf gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig stiegen die entdeckten Alkohol-Fahrten von 99 auf 146.
Fehler beim Abbiegen, Wenden oder Rückwärtsfahren – das war 404 Mal die Unfallursache. Dies bedeutete einen Rückgang um 53 Unfälle, gleichzeitig sank die Zahl der dabei schwer Verletzten um fünf auf nunmehr sechs und die Zahl der leicht Verletzten von 46 auf 34.
Weniger Zweirad-Unfälle
Ein Rückgang von 75 auf 59 wird bei den Unfällen mit Zweirädern gemeldet. Auch die Unfälle mit Radfahrern gingen von 69 auf 53 zurück. Jedoch waren vergangenes Jahr zwei getötete Radfahrer zu beklagen. 44 Personen wurden dabei leicht und neun schwer verletzt. Dass das E-Bike-Fahren immer beliebter wird, zeigt sich auch an den Unfallzahlen, die von fünf auf 15 stiegen.
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Senioren waren 238 Mal (2018: 207) an einem Verkehrsunfall beteiligt. Die von Senioren verursachten Unfälle stiegen ebenfalls von 144 auf 169. Bei den jungen Erwachsenen (18 bis 24 Jahre) sank die Unfallzahl von 228 auf 187. Ebenso gingen die von jungen Erwachsenen verschuldeten Unfälle von 126 auf 99 zurück.
Zwei Schulwegunfälle
Die Schulwegunfälle verringerten sich von sieben auf zwei. Somit pendelte sich die Zahl nach einem Hoch im Jahr 2018 laut der Pressemeldung der Polizei wieder ein.