Im Zeichen von Ehrungen und den Berichten aus den verschiedenen Sparten stand die Jahresversammlung des TSV Rüdenhausen. Vorsitzender Norbert Bergmann hob zufrieden hervor, dass mit dem Bau des Entwässerungskanals das letzte große Projekt der Sanierung der Turnhalle abgeschlossen wurde.

Damit dürfte die Gefahr einer Beschädigung der Halle durch eindringendes Wasser künftig gebannt sein. 2016 hatte der Sportverein mit der Sanierung der Turnhalle begonnen, in der neben dem Sportbetrieb auch viele größere Veranstaltungen im Ort statt finden. Derzeit zählt der 1862 gegründete Verein 309 Mitglieder. Trotz Corona-Pandemie und eingeschränkten Sportbetriebes herrschte beim TSV Rüdenhausen kein Stillstand.

Neues Sportangebot für die Kinder

In seinem Tätigkeitsbericht hob der Vorsitzende Norbert Bergmann hervor, dass viele Nebenarbeiten beim Bau der Entwässerungsleitung in Eigenleistung erledigt wurden. Ohne diese Mithilfe wäre es nicht möglich gewesen, dieser Baumaßnahme fertig zu stellen.

Dazu erwähnet er, dass der TSV seit September des vergangenen Jahres ein neues Sportangebot für Kinder hat. Für Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren wird eine "Mini-Disco" mit Musik geboten. Sie richtet sich an die Kleinen, die Spaß an Musik und Bewegung haben.

Erstmals in ihrer 19-jährigen Amtszeit präsentierte Kassenwartin Petra Zeidler einen negativen Finanzbericht. Das war bedingt durch die Ausgaben für das Großprojekt Kanalbau. Trotzdem, so Zeidler, steht der TSV auf gesunden Beinen. Erschwerend sei hinzu gekommen, dass seit Februar vergangenen Jahres keinerlei Einnahmen aus Festveranstaltungen verzeichnet wurden.

Langjährige Mitglieder ausgezeichnet

Die einzelnen Spartenleiter verzichteten auf ihre Vorträge. Ein Grund war auch, dass der Spiel- und Sportbetrieb seit der letzten Mitgliederversammlung im September 2020 weitgehend ausgesetzt war. Für die geleistete Vereinsarbeit in der Gemeinde bedankte sich Bürgermeister Gerhard Ackermann. Er bezeichnete den TSV Rüdenhausen als einen wichtigen Bestandteil des Ortslebens. Mit einem Rückblick wartete Ehrenmitglied Kurt Schneider auf. Er berichtete über Begebenheiten aus den Jahren ab 1953, die für den späteren Bau der Rüdenhäuser Turnhalle 1958 vorentscheidend waren.

Einen Höhepunkt des Abends bildeten die Ehrungen. Ausgezeichnet wurden für 25-jährige Mitgliedschaft Emmi Ehemann, Norbert Dürr und Thomas Kohlhepp. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Hannelore, Eckard und Harald Winter, Christa-Maria Paul, Werner Eckstein und das Ehrenmitglied Sibylle Karl ausgezeichnet. Seit 60 Jahren im Verein sind Willi Lang und Kurt Pfeufer. Für 70 Jahre beim TSV wurde Ehrenmitglied Kurt Schneider gewürdigt.