Druckartikel: Storchenbrünnler sind eine schnelle Truppe

Storchenbrünnler sind eine schnelle Truppe


Autor: Dagmar Ungerer-Brams

Sickershausen, Montag, 14. März 2016

In 30 Minuten wollte Martin Köhler mit der Jahresversammlung durch sein. Ganz geschafft hat er diesen Zeitrekord nicht, doch schon nach 50 Minuten.
Der neu gewählte Vorstand des Storchenbrünnles ist auch der bisherige (von links): Philipp Heigl (stellvertretender Vorsitzender), Martin Fink (Kassenprüfer), Martin Köhler (Vorsitzender), Alexander Kehrer (Schriftführer), Christian Kehrer (Festausschuss), Patrick Weltner (Hallenwart), Rouven Pfau (Festausschuss), Wolfgang Heinkel (Materialwart) und Florian Beer (Kassier).


In 30 Minuten wollte Martin Köhler mit der Jahresversammlung durch sein. Ganz geschafft hat er diesen Zeitrekord nicht, doch schon nach 50 Minuten konnten die Mitglieder zum gemütlichen Teil übergehen. Zuvor gab es jedoch einiges zu berichten.

Die Jugendvereinigung Storchenbrünnle aus Sickershausen zählt zurzeit 137 Mitglieder. Das Zepter hatten auch 2015 die Jüngeren in der Hand und berichteten den zahlreich erschienenen Mitgliedern im Gasthaus Goldener Löwen von den Ereignissen 2015. Höhepunkt war die Auszeichnung mit dem Ehrenpreis der Freien Wähler im Januar. Nur die beiden Vorsitzenden hatten im Vorfeld von der Auszeichnung erfahren. Heimlich sie im Anschluss an die Festveranstaltung in der Kitzinger Rathaushalle ein fröhliches Zusammensein mit Mitgliedern und ehemaligen Vereinsvorsitzenden in Sickershausen organisiert. „Der Preis machte uns sehr stolz und ist auch eine Anerkennung für die geleistete Arbeit der vergangenen Jahrzehnte“, meinte Vorsitzender Martin Köhler stolz.

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Der neunköpfige Vorstand wurde in seinem Amt bestätigt. Martin Köhler bedankte sich bei allen für ihren Einsatz und die gute Zusammenarbeit. Er wünschte sich auch für die kommenden Jahre weiterhin ein solch intaktes Vereinsleben.

Die Storchenbrünnler organisierten auch 2015 das Maibaumaufstellen, das Straßenweinfest sowie die Kerm. Wegen schlechten Wetters fiel das Hohlgrabenfest im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser.

Das arbeitsintensivste Fest war die Kirchweih. Nach dem Rathaussturm fand in der Sickerhalle am 8. Oktober die Eröffnung als „Ballermann-Party“ statt. Am Kermsonntag war der Kirchweihumzug der Höhepunkt, gefolgt von der Kirchweihpredigt und dem Schubkarrenrennen mit der Dorfmeisterschaft. Erstmals wurde 2015 die Kerm am Montagabend begraben. Der Vorsitzende bedankte sich bei allen Mitwirkenden.

Die Feiern brachten den Storchenbrünnlern Umsätze ein, so dass sie 2015 auch ins Visier des Finanzamtes kamen, wie Kassier Florian Beer berichtete. Als gemeinnütziger Verein seien 15 000 Euro Umsätze jährlich steuerfrei. Im Jahr 2015 lag man unter dieser Grenze, ein Jahr zuvor allerdings etwas darüber. Da dies aber einmal in drei Jahren steuerfrei möglich ist, wurde die zuerst erhobene Steuerschuld wieder erlassen. Florian Beer unterrichtete die Mitglieder zudem, dass die Mitgliedsbeiträge für 2015 noch nicht eingezogen wurden und dies in der nächsten Zeit geschehe. Die Mitgliedsbeiträge würden entsprechend später im Jahr eingezogen.