Start in mehr Barrierefreiheit
Autor: Siegfried Sebelka
Kitzingen, Mittwoch, 07. Dezember 2016
Der Weg zu einer barrierefeien Innenstadt soll am Platz der Partnerstädte in Kitzingen beginnen.
Der Weg zu einer barrierefeien Innenstadt soll am Platz der Partnerstädte in Kitzingen beginnen. Für gut 37 000 Euro soll zwischen der Stadtkirche und dem Landratsamt eine Gehbahn aus Betonpflastersteinen das bestehende Muschelkalkpflaster ersetzen.
Entsprechende Pläne zur Umsetzung des vom Senioren- und Behindertenbeirats beantragten Aktionsplans Barrierefreie Stadt liegen dem Verwaltungs- und Bauausschuss des Kitzinger Stadtrats in seiner Sitzung am Donnerstag, 8. Dezember, ab 18.15 Uhr, im neuen Sitzungssaal des Rathauses vor.
Die Entwurfsplanung sieht die Verlegung von Betonpflastersteinen vor, die auf den Musterflächen in der Schrannenstraße und in der Zufahrt zum Schulhof am Gustav-Adolf-Platz verwendet wurden. Stimmt der Ausschuss zu, sollen die Arbeiten im Frühjahr 2017 beginnen, sobald das Wetter passt. Weiteres Thema ist die Errichtung eines Mobilfunkmastes im Gewerbegebiet Innopark. Der Mast soll 36,5 Meter hoch werden und ist mehr als 400 Meter von der nächstliegenden Wohnbebauung entfernt. Wie es in der Sitzungsvorlage heißt, soll der Mast in den ehemaligen Larson-Barracks den Sender ersetzen, der im Winterleitenweg zwar genehmigt, aber nie gebaut wurde.
Der neue Standort sei mit dem Arbeitskreis Mobilfunk abgestimmt worden und stelle einen Kompromiss dar. Der werde der von den Betreibern gewünschten Versorgungssicherheit ebenso gerecht wie der Wunsch nach ausreichendem Abstand zu den Häusern.
Weitere Themen sind unter anderem: Bauvoranfrage zum Neubau eines Weinbau-Wirtschaftsgeländes mit Kellerwirtschaft, Vinothek und Proberaum in Hoheim. Daneben geht es noch um zwei Bebauungspläne, die geändert werden sollen, einmal in der Marktbreiter und einmal in der Schwarzacher Straße.