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Marktbreit

Städtepartnerschaft: Kinder malen für Senioren

Die Städtepartnerschaft zwischen Marktbreit und dem französischen Fléac besteht seit fast 35 Jahren.
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Kinder malen für Senioren: Die Partnerschaftskomitees von Marktbreit und Fléac haben Kinder aufgerufen, für Senioren im Nachbarland zu malen.  Foto: Maria Luise Thein

Die Städtepartnerschaft zwischen Marktbreit und dem französischen Fléac besteht seit fast 35 Jahren. Die derzeitige Pandemie hat natürlich auch Auswirkungen auf die Arbeit der ehrenamtlichen Organisatoren.  Zwei sehr große und spannende  Projekte für die Jugend, eine Begegnung von Musikern und eine Klimakonferenz, stehen laut Pressemitteilung des Partnerschaftskomitees auf der Kippe wegen der Ausgangssperre bzw. der Kontaktbegrenzung und natürlich den geschlossenen Grenzen zwischen Frankreich und Deutschland.

Dass die EU und deren Idee der Städtepartnerschaft auch weiterhin funktioniert, wollten die Komitees der beiden Partnerstädte beweisen, indem sie Kinder in der eigenen Stadt aufgerufen haben, Bilder für die Senioren der Partnerstadt zu malen, die in Altenheimen fast gänzlich von der Außenwelt abgeschnitten sind. Diesen Menschen, die ohne die Besucher der Familie und der Enkel auskommen müssen, galt es, eine Freude zu machen. Daher wurden von den Kindern  Bilder  zu Themen wie "mein Lieblingstier" oder "meine Lieblingsbeschäftigung" gemalt, also zu Themen, die die Senioren emotional ansprechen und mit ihrer eigenen Kindheit verbinden können.

Die beiden Komitees  posten die Bilder jetzt zum einen  auf ihrer seit kurzen gemeinsam betriebenen Facebook-Seite partnerschaftskomitee marktbreit-fléac, zum zweiten schicken oder übergeben sie sie den Leitern des Altenheims der jeweiligen Partnerstadt über das Komitee vor Ort.

Damit wollen wir gerade jetzt, den Dialog zwischen unseren beiden Städten fortsetzen, Brücken zwischen den Generationen bauen und nicht zuletzt am bevorstehenden Europatag, 9. Mai, daran erinnern, dass Städtepartnerschaft das Instrument der EU ist, das vor Ort ganz deutlich macht, dass wir Teil einer Staatengemeinschaft sind. Auch in der Corona-Zeit.