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Besteigt Bütthard den Pokal-Thron?


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Kitzingen, Sonntag, 29. April 2018

Momentan schwimmt der Kreisklassist auf einer Erfolgswelle. Die wollen die Schützlinge von Christian Steinmetz und Peter Deißenberger auch im Pokalfinale nutzen.


Es könnte die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte werden. Neben dem Aufstieg in die Kreisliga, den die Kicker des SV Bütthard klar im Visier haben, könnten sie sich auch auf den Pokal-Thron im Fußballkreis Würzburg setzen. Im Finale stellt sich den Blau-Weißen am 1. Mai, um 17 Uhr, auf heimischem Geläuf dabei Bezirksligist TSV Uettingen in den Weg, den aktuell aber andere Sorgen plagen.

Auf einer Erfolgswelle reitet derzeit der SV Bütthard. Die letzten fünf Ligaspiele gewannen die Blau-Weißen immer mit mindestens drei Toren Unterschied. Das zeigt nicht nur die derzeitige Dominanz der Elf um die Spielertrainer Christian Steinmetz und Peter Deißenberger, sondern auch die bestechende Form, in der sie sich befindet. Trotz der Qualität des Kaders für Steinmetz ist das allerdings alles andere als selbstverständlich, zumal das Pokalfinale seit Wochen in den Köpfen der Spieler herumschwirrt: „Es wird für uns, für die Zuschauer und für den Verein ein absolutes Highlight, auf das wir uns freuen. Dennoch war es in letzter Zeit nicht immer einfach, den Fokus auf die Liga, zu richten.“ Doch seine Kicker hätten ihre Aufgaben meist souverän gelöst. Auch die Partie gegen Mainbernheim sei keine leichte gewesen, denn alle hätten das Finale im Hinterkopf gehabt, aber einen Pflichtsieg erwartet.

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In der Liga seit dreizehn Spielen ungeschlagen, im Pokal mit Marktbreit-Martinsheim (Bezirksliga), Reichenberg, Giebelstadt und Maidbronn/Gramschatz (Kreisliga) nahezu nur höherklassige Gegner aus dem Wettbewerb gekegelt. Die Büttharder strotzen nur so vor Selbstvertrauen. Nun kommt mit dem TSV Uettingen ein weiterer Bezirksligist, der momentan in der Liga um den Klassenerhalt kämpft. „Wir haben großen Respekt vor ihnen, aber keine Angst. Zudem wissen wir, wie man einen Favoriten ärgert“, ist Steinmetz optimistisch. Natürlich verfüge Uettingen über hohe individuelle Qualität, doch sein Team werde wieder alles in die Waagschale werfen.