Aufstieg statt längerer Reife
Autor: Alexander Rausch
Kitzingen, Dienstag, 21. Mai 2019
In der vergangenen Saison standen sich Bayern Kitzingen und der BSC Schweinheim im Bezirksliga-Punktspielbetrieb gegenüber. Kitzingen stieg ab und will nun wieder hoch.
Aufstieg/Klassenerhalt Bezirksliga:
Bayern Kitzingen – BSC Schweinheim (Mittwoch, 18:30 Uhr, Bayern-Platz)
Als „Bonusspiele“ bezeichnet Bayern Kitzingens sportlicher Leiter Erwin Klafke die anstehenden Relegationsduelle. Unerwartet stark und ergebnistechnisch konstant waren die Kicker vom Bleichwasen nach zwei Abstiegen in Folge in der vergangenen Runde in der Kreisliga aufgetreten.
Das nötige Spielglück in einigen Partien habe seine Elf in dieser Spielzeit gehabt, findet der selbstkritische Spielertrainer Tim Reiner. Zwar glaube er auch, dass ein weiteres Jahr Kreisliga seiner jungen Elf nach dem Neuaufbau guttun würde, aber die sich bietende Chance wolle man auf jeden Fall nutzen. „Denn wer weiß, wie die kommende Spielzeit verlaufen wird“, erhofft sich 31-Jährige den maximalen Erfolg in Form des Aufstiegs in die Bezirksliga.
Um diesen zu erreichen, müssen die Kitzinger zunächst den BSC Schweinheim, den Tabellen-Dreizehnten der abgelaufenen Bezirksliga-Saison, aus dem Weg räumen. Das werde schwer genug, weiß Reiner, der den Gegner selbst beobachtet und weitere Informationen von anderen Kollegen eingeholt hat. Vor allem offensiv besitzen die Kicker aus dem Aschaffenburger Stadtteil große Qualitäten, erzielten im Saisonverlauf immerhin 51 Treffer. Erfahrung und Kaltschnäuzigkeit seien also vorhanden. Allerdings zeigte sich die Mannschaft von André Gall im Vergleich zu den vergangenen beiden Bezirksliga-Spielzeiten defensiv anfälliger und kassierte 64 Gegentreffer. In der vergangenen Saison, als die beiden Konkurrenten noch in der Bezirksliga gegeneinander antraten, ließen die Schweinheimer nur 47 Tore zu. Davon allerdings nur zwei von Bayern Kitzingen, die mit 1:9 (A) und 1:5 (H) zwei deutliche Abfuhren kassierten.
1#googleAds#100x100„Hinten haben sie ihre Schwächen und werden möglicherweise zurückgezogener agieren“, gibt Tim Reiner seine Erkenntnisse weiter. Aber unabhängig vom Gegner setzt er auf die Stärken seiner Schützlinge, „die uns zuletzt ausgezeichnet haben“. Vielleicht stellt auch die Heimspiel-Ansetzung unter der Woche und die weite Anfahrt der Schweinheimer einen Vorteil dar.