Alle Appelle und Bitten halfen nichts: Diözesanreferentin Claudia Zinggl stieß auf taube Ohren, als sie bei der Versammlung des katholischen Seniorenforums des Dekanats Kitzingen jemanden suchte, der sich für das Amt des Schriftführers zur Verfügung stellt. Der Posten blieb unbesetzt. Im März nächsten Jahres wird ein erneuter Anlauf unternommen, denn vakanten Posten zu besetzen.

Schon der Beginn der Wahlen gestaltete sich schwierig, denn zunächst musste geklärt werden, wie viele der Anwesenden stimmberechtigt waren. Auf Antrag einer Person wurde schriftlich gewählt - und dabei wurde dann im ersten Wahlgang eine Stimme zu viel abgegeben. Bei der Wiederholung des Wahlgangs stimmte dann allerdings alles und bis auf den Posten des Schriftführers konnten auch alle besetzt werden. 1. Vorsitzende ist Margit Pfaff, gleichberechtigte stellvertretende Vorsitzende sind Ingrid Weise und Maria Düll. Zum Kassier wurde Eberhard Schlerf gewählt.

Den Wahlen vorausgegangen war der Dank an die ausscheidenden Vorstandsmitglieder. Schriftführerin: Leopoldine Lucas aus Schwarzach hatte 20 Jahre lang das Amt der Schriftführerin inne. Zwölf Jahre lang war Gabriele Marquard aus Astheim Seniorentanzbeauftragte. Sechs Jahre lang war Alfons Goldschmitt Beisitzer und Anke Ruppert aus Wiesentheid hatte drei Jahre als Stellvertreterin gewirkt. Sie alle wurden mit Blumen und Präsenten verabschiedet.

Begrüßt hatte zur Versammlung der Diözesanaltenseelsorger Franz Schmitt zu den Vertretern der Seniorenkreise. "Es ist mir ein besonderes Anliegen, heute vor Ort nach Sommerach zu kommen, um den Verantwortlichen des Dekanats Kitzingen zu begegnen", führte Franz Schmitt weiter aus.

"Alt werden heißt auch, den Glauben neu zu verstehen, eine Sehnsucht nach dem Grund zu verspüren und Kraft daraus zu schöpfen", hatte Diözesanaltenseelsorger Franz Schmitt zu Beginn der Versammlung erklärt, bevor Dekanatsvorsitzende Margit Pfaff über das abgelaufene Jahr informierte. Ausflüge und Gottesdienste stärkten dabei die Gemeinschaft.


Mitarbeiter des Herrn


In seinem Schlusswort verglich Dekanatsaltenseelsorger Lorenz Kleinschmitz das Engagement der Verantwortlichen mit einem den Herrn überlassenen Acker. "Ohne die Mithilfe vieler Engagierter würde vieles brach liegen", erklärte er und bedankte sich bei allen, die eine Funktion in der Vorstandschaft übernommen haben. "Ihr seit Mitarbeiter des Herrn", so nannte Diakon Lorenz Kleinschnitz die Beauftragten der Seniorenarbeit.