Schwimmbad mit 65 800 Euro Defizit
Autor: Andreas Stöckinger
Abtswind, Mittwoch, 28. Februar 2018
Die letzte Badesaison wird nicht gerade als Erfolg in die Aufzeichnungen des Abtswinder Freibads eingehen.
Die letzte Badesaison wird nicht gerade als Erfolg in die Aufzeichnungen des Abtswinder Freibads eingehen. In der Sitzung des Gemeinderates trug Bürgermeister Jürgen Schulz vor, dass im Sommer 2017 rund 17 000 Badegäste das gemeindeeigene Schwimmbad besuchten. Damit lag man etwas niedriger als im Jahr zuvor. Insgesamt bedeutet das ein Minus von 65 842 Euro, das die Gemeinde tragen muss.
Nichts neues für die Räte. „Ein Schwimmbad ist eben immer ein Minusgeschäft“, meinte Bürgermeister Schulz. Auch als vor einigen Jahren über 22500 Gäste in der Badesaison gezählt wurden, musste die Kommune rund 40 500 Euro drauf legen.
Eine Bauvoranfrage von Carolin Böcher zur Errichtung einer landwirtschaftlichen Maschinenhalle stieß im Gemeinderat auf wenig Zustimmung. Das Gebäude in einer Größe von zehn mal zehn Metern ist mit einem Pultdach und Wellblech geplant. Es liegt in direkter Nähe zum Ortskern, weswegen auch das Landratsamt und der Denkmalschutz eine Beeinträchtigung des Ortsbildes sehen. Ähnlich empfanden es die Abtswinder Räte, denen ein rechteckiges Gebäude mit Satteldach und Ziegel eher zusagen würde.
Moniert wurde in der Sitzung das Verhalten eines Fuhrunternehmers, der kürzlich im Bereich von Abtswind tätig war. „Eine Zumutung“, nannte Ratsmitglied Heiko Därr den dadurch verursachten Dreck auf der Straße, der später wieder weggeräumt werden musste. Bürgermeister Schulz wies auf die schwierigen Witterungsverhältnisse in den vergangenen Tagen hin. Die Abfuhr sei anders kaum möglich gewesen, die Erdbrocken wurden wieder beseitigt.