Michael Hutterer wurde in Mainbernheim als neues Ratsmitglied vereidigt, verschiedene Ausschüsse neu besetzt. Zudem stimmten die Räte über verschiedene Themen ab.
Mainbernheim hat ein neues Stadtratsmitglied: Michael Hutterer legte bei der Sitzung des Ratsgremiums seinen Treueeid auf das deutsche Grundgesetz und die bayerische Verfassung ab. Damit rückt er als erster Ersatzmann aus der Liste der SPD für Oskar Münzer in das Gremium nach. Münzer war am 25. Januar auf eigenen Wunsch von seinen Pflichten als Stadtratsmitglied entbunden worden. Bürgermeister Peter Kraus beglückwünschte das neue Ratsmitglied und betonte, dass in den Ratssitzungen die Sachpolitik im Vordergrund stehe: „Es ist egal, von wem ein Vorschlag kommt“, meinte Kraus. Wichtig sei, dass er die Entscheidungsfindung voranbringe.
Einstimmig entschieden die Stadträte über die Neubesetzung mehrerer Posten, die Oskar Münzer inne gehabt hatte: Michael Hutterer wird Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss und stellvertretendes Mitglied im Kultur- und Fremdenverkehrs- sowie im Bauausschuss. Robert Finster wird Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses, Eugen Reifenscheid zum Referenten für Landwirtschaft und Forsten bestellt. Stadträtin Uta Wandera übernimmt die Funktion der SPD-Fraktionssprecherin, ihr Vertreter wird Eugen Reifenscheid.
Weitere Themen:
• Grünes Licht für den Jahreshaushalt 2018 mit einem Volumen von rund 7,1 Millionen Euro: Der Mainbernheimer Stadtrat hat die Satzung mit Haushalts-, Finanz- und Stellenplan einstimmig beschlossen. Der Verwaltungshaushalt umfasst rund 4,06 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt 3,07 Millionen Euro. Insgesamt liegt das Jahresbudget etwa 350.000 Euro über dem Niveau des Vorjahres.
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• Mit einer Gegenstimme gab das Ratsgremium grünes Licht für das von der Allianz 7/22 Süd-Ost erarbeitete Kernwegenetzkonzept im Bereich der Stadt Mainbernheim. Mit diesem Grundsatzbeschluss wird der Weg geebnet für die Förderung künftiger Wegebaumaßnahmen. Eine Verpflichtung, diese überhaupt oder bis zu einem bestimmten Zeitpunkt durchzuführen, bestehe nicht, erklärte das Stadtoberhaupt. Gegenwind kam von Stadtrat Robert Finster, der den Flächenverbrauch anmahnte.
• Keine Einwände will die Stadt Mainbernheim gegen eine Änderung des Bebauungsplans „Eselsberg“ der Stadt Kitzingen zur Nachverdichtung des Baugebiets erheben. Die Interessen der Stadt würden nicht berührt, informierte Bürgermeister Peter Kraus.
• Das Diakonische Werk Kitzingen erhält 2018 weiterhin einen Euro Zuschuss pro Einwohner zur Förderung der ambulanten Krankenpflege. Mainbernheim ist in diesem Punkt großzügig - die reguläre Förderung beträgt lediglich 50 Cent je Einwohner.
• Das Ratsgremium gedachte Burkhard Seipel, der am 10. Februar verstorben ist. Er war von 1968 bis 1999 in Mainbernheim tätig und leitete in dieser Zeit die Städtische Verwaltung.