Rookies sind fit für den Main-Post-Triathlon

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Das Main-Post-Triathlon-Team (von links): Carina Wolz, Sabine Diener, Elke Böhm, Michael Meißner, Matthias Zinn, Sigrid Adam-Bonauer, Matthias Eschenbacher und im Vordergrund Trainerin Helga Schartel.
Foto: Guido Chuleck

Seit Ende Mai bereitet die Triathlon-Trainerin Helga Schartel aus Geiselwind die Anfänger vor. „Alle bis auf einen sind fit und werden an diesem Samstag an den Start gehen“, sagt sie.

Diese zehn Wochen Training haben sich gelohnt, jetzt kann der Main-Post-Triathlon für acht von neun „Rookies“ kommen. Seit Ende Mai bereitet die Triathlon-Trainerin Helga Schartel aus Geiselwind die Anfänger vor. „Alle bis auf einen sind fit und werden an diesem Samstag an den Start gehen“, sagt Schartel.

Starten werden alle in der Sprint-Distanz beim Mainfranken-Triathlon: 600 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen. Genau dafür hatten sich die Rookies auch angemeldet, um zum allerersten Mal überhaupt an einem Triathlon teilzunehmen. „Weil das Schwimmen für die meisten Anfänger die größte Herausforderung darstellt, habe ich hierfür gleich vier gemeinsame Trainings angesetzt“, sagt Schartel.

Trainiert wurde im Geomaris in Gerolzhofen. Natürlich musste niemand das Schwimmen lernen, vielmehr standen die Grundlagen des Kraulschwimmens auf dem Programm sowie die Sicherheit, die 600 Meter im fließenden Gewässer des Mains gemeinsam mit anderen Athleten sicher und gut zu bewältigen. Als Abschluss dieser Einheit wagten sich die Rookies unter Anleitung der Trainerin ins Freiwasser.

Aus dem Wasser auf das Fahrrad – was sich so einfach liest, ist in Wirklichkeit eine enorme Umstellung. „Es geht aus der Wagerechten in die Senkrechte, und wir haben trainiert, die Muskulatur und den Kreislauf darauf vorzubereiten.“ Das nennt sich Wechsel- oder Koppeltraining, „was wir in den zehn Wochen aber regelmäßig geübt haben, um die Rookies daran zu gewöhnen.“

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Vom Rad auf die Laufstrecke – da kommt es auch auf die Geschwindigkeit des Absteigens an. Und: wohin mit den Utensilien wie Schwimmbrille, Fahrradhelm und Startnummernband, bei all den Hunderten von Athleten und unzähligen Zuschauern, die die Nervosität wohl noch vergrößern können. „Beim Wechseltraining haben wir einige Male den gesamten Ablauf geübt“, sagt Schartel.

Beim Lauftraining hatten die Rookies nicht nur die Gesamtstrecke vor der Brust, sie haben auch das „richtige Trinken“ geübt. Da ging es unter anderem um die notwendige Abkühlung bei hohen Temperaturen, Flüssigkeitsaufnahme nach dem bereits ermüdenden Schwimmen und Radfahren sowie einer Strategie gegen das gefürchtete Seitenstechen. Beim Radfahren stand auch das nur begrenzt erlaubte Windschattenfahren auf dem Trainingsprogramm.

Neben den gemeinsamen Trainingseinheiten waren die Rookies auch allein oder in kleinen Gruppen privat auf der Piste oder im Schwimmbad. Per WhatsApp hielten sie untereinander Kontakt, und je näher ein gemeinsames Training rückte, um so mehr Nachrichten flitzten zwischen ihnen hin und her. Einer der Rookies, Matthias Zinn, wagte sich an einen Schwimm- und Laufwettbewerb in Sulzfeld, Michael Meißner lief beim Schlossberglauf 8,4 Kilometer, und Matthias Eschenbacher war Teilnehmer beim i-Welt-Halbmarathon.

Es gab aber auch Rückschläge und Widrigkeiten. Linda Kümmelschuh verletzte sich (nicht beim Training) am Knie und konnte seit Juni nur eingeschränkt trainieren. Eschenbacher ist seit zwei Wochen Vater und durch zusätzliche Gartenarbeit gerade sehr gefordert. Am schlimmsten erwischt hat es aber Matthias Zinn: Er musste den Triathlon absagen, ihn hat eine hartnäckige Achillessehnenentzündung gestoppt.