Roland Meister gibt Vorsitz ab

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Ausgezeichnet: Der Sportverein Kirchschönbach ehrte zahlreiche langjährige Mitglieder (von links): Vorsitzender Roland Meister, Emmi Menninger, Elisabeth Beck, Kunigunde Zapf, Christine Brosche, ...
Foto: Sabine Berthold

Viel Arbeit macht so ein Sportheim, und viel Geld wurde auch 2012 wieder investiert für einen Anbau an das Gebäude. Deshalb galt es beim Sportverein (SV) Kirchschönbach, 2013 etwas kürzer zu treten mit den Ausgaben und so konnte inzwischen die Einrichtung komplett bezahlt werden.

Viel Arbeit macht so ein Sportheim, und viel Geld wurde auch 2012 wieder investiert für einen Anbau an das Gebäude. Deshalb galt es beim Sportverein (SV) Kirchschönbach, 2013 etwas kürzer zu treten mit den Ausgaben und so konnte inzwischen die Einrichtung komplett bezahlt werden.

Doch nicht nur bei den Ausgaben des Vereins geht es ums Kürzertreten, auch der erste Vorsitzende Roland Meister überraschte zu Ende der Mitgliederversammlung mit seiner Ankündigung: „Ich werde nächstes Jahr nach 15 Jahren den Vereinsvorsitz abgeben!“

Nachdem seine Ehefrau Reinhilde vor vier Jahren auch noch den Posten „Organisation“ aus Mangel an Bewerbern übernommen hatte, sei die Belastung für die Familie nicht mehr tragbar, ihm fehle die Unterstützung durch die Vereinsmitglieder. Auch deshalb sucht der rege Verein für sein Sportheim ab sofort oder zum Beginn des nächsten Jahres einen Wirt und/oder einen Hausmeister. „Für uns allein ist das nicht mehr zu schaffen“, so Meister. 1#googleAds#100x100

Denn neben dem laufenden Spielbetrieb, den Veranstaltungen, wie Osterfrühstück, Spargelessen oder der Dorfmeisterschaft im Schafkopfen, möchte der Vorstand heuer noch einige Aktionen zum zehnjährigen Bestehen des Sportheims organisieren. Dabei hofft die junge Truppe der Vereinsleitung auf die Unterstützung durch ihre 263 Mitglieder und die Teilnahme aller Dorfbewohner.

Wie Kassier Jutta Springel bestätigte, sind solche Veranstaltungen und die gute Auslastung des Vereinsheimes notwendig, um die monatlichen Belastungen durch das Haus tragen zu können. Auch die 14 Gymnastikdamen mit ihrer Leiterin Kerstin Mahr nutzen das Sportheim gerne. Im Sommer schwingen sich die Frauen gerne aufs Fahrrad oder halten sich durch Walking fit. „Leider mussten wir die Seniorengruppe mangels Beteiligung einstellen“, bedauerte Mahr.

Einigen Wechsel gab es bei den Fußballern, wie Abteilungsleiter Matthias Mahr vermeldete. 36 Aktive in zwei Mannschaften, so die derzeitige Bilanz. So konnten die Kirchschönbacher auch wieder den Gewinn des Stadtpokals für sich verzeichnen – und das zum sechsten Mal in acht Jahren. Mahr bedankte sich bei Ewald Lorey und Reinhard Lechner für den „tollen englischen Rasen“ und die Aufrechterhaltung des Spielbetriebes.

27 Jugendliche zwischen ein und 17 Jahren betreut derzeit Thorsten Huscher. Besonders gut kam der Spielnachmittag an, bei dem es ein Fußballspiel Papas gegen Kinder, eine Nachwanderung und eine aufregende Zeltübernachtung auf dem Sportplatz gab. Ein solcher Tag ist auch für 2014 in Planung. Erfolgreich war die Gruppe Leichtathletik von Klaus Rheingruber, wo wieder sechs Mal das Deutsche Sportabzeichen abgelegt wurde.

Die Ehrungen des SV Kirchschönbach überreichten Roland Meister, zweiter Vorsitzender Reinhard Lechner und Ehrenvorsitzender Albin Rößner.

10 Jahre Mitgliedschaft: Volker Bausewein, Matthias Mahr, Rudolf Wellmann, Daniela Feth, Peter Fleischmann, Dieter Habelt, Andre Hildmann, Sylvia Kern, Stefan Pfister, Birgit Pfister, Stefanie Lohmann, Verena Römer und Lucas Sassmann.

25 Jahre: Wolfgang Friedel, Thomas Holzmann, Christine Lohmann, Theo Uri, Elisabeth Beck, Christine Brosche, Jutta Eger, Elvira Lorey, Elisabeth Mangold, Emmi Menninger, Margot Menninger, Anke Thein, Hannelore Trapp-Lorey, Anna Wehr, Kunigunde Zapf, Achim Altrichter, Edith Gehring, Holger Kern und Theresia Wolf.