Plus bei Schlüsselzuweisungen für den Landkreis Kitzingen

1 Min

Kurz vor dem Jahreswechsel gab das Finanzministerium die Informationen über die kommunalen Schlüsselzuweisungen für das Jahr 2020 bekannt. Wie die Landtagsabgeordnete für den Stimmkreis Kitzingen, Barbara Becker (CSU), und der Würzburger Landtagsabgeordnete Volkmar Halbleib (SPD), mitteilen, erhält der Landkreis Kitzingen 14 289 744 Euro.

Kurz vor dem Jahreswechsel gab das Finanzministerium die Informationen über die kommunalen Schlüsselzuweisungen für das Jahr 2020 bekannt. Wie die Landtagsabgeordnete für den Stimmkreis Kitzingen, Barbara Becker (CSU), und der Würzburger Landtagsabgeordnete Volkmar Halbleib (SPD), mitteilen, erhält der Landkreis Kitzingen 14 289 744 Euro.

Damit steigen die Schlüsselzuweisungen des Freistaats, die insgesamt in den Landkreis Kitzingen fließen, im Vergleich zu 2019 deutlich an, um rund 8,5 Prozent. "Damit erhalten unsere Kommunen teils höhere finanzielle Spielräume und Planungssicherheit bei ihren Finanzen. Wie in jedem Jahr gibt es jedoch auch Verschiebungen in den Gemeinden", wird Becker in der Mitteilung zitiert.

Für die kreisangehörigen Gemeinden des Landkreises Kitzingen ergibt sich folgendes Bild: Die Summe der Schlüsselzuweisungen steigt im Vergleich zum Vorjahr um 1 330 836 Euro auf damit insgesamt 22 281 124 Euro. Die Entwicklung der Schlüsselzuweisungen stellt sich für die einzelnen Gemeinden des Landkreises Kitzingen jedoch ganz unterschiedlich dar:

Den größten Zuwachs an Schlüsselzuweisungen erhalten folgende Gemeinden:

Dettelbach: 1 486 152 Euro (360 000 Euro mehr als im Vorjahr).

1#googleAds#100x100

Martinsheim: 453 596 Euro (250 000 Euro mehr als im Vorjahr).

Rödelsee: 480 204 Euro (150 000 Euro mehr).

Sulzfeld: 545 4400 Euro (120 000 Euro mehr). 

Sommerach: 422 720 Euro (90 000 Euro mehr).

Kleinlangheim: 850 352 Euro (75 000 Euro mehr).

Albertshofen: 927 180 Euro (70 000 Euro mehr).

Wiesenbronn hingegen erhält im kommenden Jahr mit rund 158 700 Euro eine deutlich geringe Förderung als noch für 2019 (280 016 Euro). Ohne Schlüsselzuweisungen müssen laut Mitteilung folgende Gemeinden auskommen: Abtswind, Iphofen, Marktbreit, Wiesentheid.

Bayernweit steigen die Schlüsselzuweisungen um 150 Millionen Euro auf erstmals über 4 Milliarden Euro. "Das ist ein abermaliger, neuer Rekord", so Becker. Auch der kommunale Finanzausgleich insgesamt steigt auf ein neues Rekordhoch. Mit 10,29 Milliarden Euro stellt der Freistaat Bayern den Kommunen 2020 so viel Geld zur Verfügung wie noch nie zuvor.

Schlüsselzuweisungen sind ein wesentlicher Bestandteil des kommunalen Finanzausgleichs und für die Kommunen die wichtigste Leistung hieraus. Zudem wird die eigene Einnahmebasis der bayerischen Kommunen zum kommenden Jahr generell gestärkt. Ab dem 1. Januar 2020 fällt die erhöhte Gewerbesteuerumlage weg. Allein dadurch dürften den bayerischen Kommunen und Landkreisen rund 800 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung stehen.